Marathon-Fernwettkampf 2020

Liebe Freunde des Schießsports
Nach langem hin- und her-überlegen haben wir uns schweren Herzens entschlossen,
den diesjährigen 100-Schuß-Marathon , der nach den letzten Lockerungen eigentlich
schon fest eingeplant war, abzusagen.
Der Grund dafür sind zum einen die momentan wieder steigenden Zahlen der
Infizierten und die Unklarheit darüber, wie die Situation und die daraus
resultierenden Beschränkungen in vier Wochen sein werden.
Zum anderen sind mit einer solchen Veranstaltung natürlich auch eine Menge
Vorleistungen verbunden.
Die Einladungen sind zwar gedruckt, müßten aber jetzt kuvertiert, adressiert und
verschickt werden, die Pokale müßten bestellt, bezahlt und beschriftet werden,
Aufkleber und Urkunden müßten gedruckt werden, Auswerter, Standaufsichten und
Bewirtungs-Personal müßte eingeplant werden –
und das alles immer mit dem Risiko, dass die Teilnehmerzahlen aufgrund der trotz
aller Vorkehrungen und Sicherheitsmaßnahmen nicht auszuschließenden
Ansteckunsgefahr extrem zurückgehen
oder – dass bei wieder einsetzenden Verschärfungen im Sportbetrieb alles umsonst
gewesen wäre.

Schützen schützen – sich und andere.
Unter diesem Motto wollen wir Euch und auch unsere Helfer nicht einem
unkalkulierbaren Risiko aussetzen.
Wir haben uns deshalb dazu durchgerungen, so leid es uns tut, den diesjährigen
100-Schuß-Marathon aus Sicherheitsgründen abzusagen.
Damit Ihr aber trotzdem nicht auf unseren beliebten Wettkampf verzichten müßt
und auch der in den letzten Monaten durch die Absage aller Wettkämpfe und
Meisterschaften schwächelnde Ehrgeiz wieder erweckt wird, bieten wir Euch den
100-Schuß-Marathon als Fernwettkampf an.
Den Modus könnt Ihr in der beiliegenden pdf-Datei nachlesen.
Das ganze führen wir durch ohne Startgeld und ohne Preise, nur auf Vertrauen und
Schützen schützen – sich und andere.Ehrlichkeit basierend.
Das, was unseren Marathon zum großen Teil ausmacht – das miteinander
gegeneinander schießen und die Geselligkeit, das zusammensitzen und die
Unterhaltung können wir Euch dadurch leider nicht bieten.
Aber vielleicht ist es trotzdem ein Gewinn für Euch, Euch endlich wieder einmal
mit anderen messen zu können.
Wir würden uns über Eure Teilnahme sehr freuen, auch unter diesen für uns alle
nicht einfachen Bedingungen.
Bitte gebt diese Einladung auch an Eure Vereinskameraden weiter.
Mit einem freundlichen Schützengruß
und dem Wunsch, dass wir uns baldmöglichst wieder
unter normalen Umständen treffen können – bleibts gsund
Die Mitglieder der Königl. privilegierten
Feuerschützengesellschaft Osterhofen 1425
Jörg Boleslawsky

1. Schützenmeister

Feuerschützen Osterhofen beenden schwierige Saison

Hermann Weinzierl und Sebastian Barth gewinnen die Goldenen Hufeisen beim Western-Duo-Schießen – 100-Schuß-Marathon dieses Jahr als Fernwettkampf

Osterhofen. Eine schwierige Saison mit Corona-bedingten vielen Rundenwettkampf-Abbrüchen und Ausfällen von Meisterschaften und Preisschießen konnten die Mitglieder der Feuerschützengesellschaft im Alfred-Sell-Schützenheim abschließen, wozu Schützenmeister Jörg Boleslawsky eine große Anzahl an Vereinsmitgliedern begrüßen konnte. Bevor jedoch die Saison abgeschlossen werden konnte gab es erst noch ein Duell der acht besten Schützen beim diesjährigen Western-Duo-Schießen.

Wie jedes Jahr waren jeweils zwei Schützen zusammengelost, die im Vorkampf über mehrere Wochen mit Winchester und Revolver auf Büffel- und Truthahn-Schießscheiben Ringe sammelten. Bis zur letzten Minute wurde dabei um die Qualifikation für´s Halbfinale gekämpft. Die besten vier Duos traten dann am Samstag zum Halbfinale an, bei dem im direkten Vergleich jeweils zwei Duos ihre fünf Ziele treffen mußten. Wer seine Ziele zuerst traf kam eine Runde weiter.

Im ersten Duell traten die im Vorkampf führenden Jörg Boleslawsky und Markus Weingärtner gegen die Drittplatzierten Hermann Weinzierl und Sebastian Barth an, wobei sich besonders Hermann Weinzierl mit schnellen Treffern klar durchsetzen und mit seinem Partner den Einzug ins Finale sichern konnte. Das zweite Duell konnten die Zweitplatzierten aus dem Vorkampf, Rudi Lawrenczuk und Nick Engel, für sich entscheiden gegen Alfred Stadler und Lukas Hoffmann, die dann auch beim Kampf um Platz drei gegen Boleslawsky und Weingärtner das Nachsehen hatten. Beim spannenden Finale konnten sich schließlich Hermann Weinzierl und Sebastian Barth mit schnellen Treffern und einer Portion Glück die Wandtrophäen mit dem goldenen Hufeisen und Siegerfoto sichern und sich auf der Winchester-Wandtafel im Schützenheim verewigen, während das Duo Lawrenczuk/Engel die silbernen Hufeisen in Empfang nehmen konnte.

Pünktlich zum Ende des Finales hatte Christian Deisböck das von Helmut Macher spendierte Spanferkel hervorragend gegrillt, zudem hatten mehrere Mitglieder ein großes Salat-Buffet bestückt und so konnten die Mitglieder die verbrauchte Energie sofort wieder auftanken. Im Anschluss an das gemeinsame Spanferkel-Essen konnte der Schützenmeister den acht Finalisten ihre hart umkämpften Hufeisen-Trophäen überreichen.

Bei der Siegerehrung dankte Schützenmeister Boleslawsky allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten und entließ die Osterhofener Sportschützen in die neue Saison, die bereits mit den ersten Wettkämpfen in der Bezirksliga Großkaliber begonnen hat. Daß auch die neue Saison nicht normal laufen wird, zeigte sich schon bei den ersten Wettkämpfen, die teilweise als Fernduell durchgeführt wurden. In mehreren Gruppen zogen Vereine auch Mannschaften aus dem Wettkampfgeschehen komplett zurück.

Auch der alljährlich in Osterhofen organisierte 100-Schuß-Marathon fiel Corona zum Opfer. Aufgrund der in der letzten Zeit wieder steigenden Corona-Zahlen und der absehbaren Verschärfungen hat sich die Vorstandschaft schweren Herzens dazu entschlossen, zum Schutz der Teilnehmer und auch der eigenen Helfer auf dieses große Turnier, bei dem eine Woche lang jeden Abend das Schützenheim mit Teilnehmern und Begleitern aus nah und fern gerammelt voll gewesen wäre, abzusagen. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen wäre eine Ansteckungsgefahr nicht auszuschließen, was natürlich andererseits durch die Angst davor auch wieder eine extreme Verringerung der Teilnehmerzahlen erwarten ließ und die Veranstaltung dadurch unkalkulierbar wäre. Nach dem Motto “Schützen schützen, sich und andere” wollen die Osterhofener ihren Schützenkameraden den Vergleich mit anderen aber dennoch nicht gänzlich vorenthalten und den Sportschützen dieses beliebte Turnier als Fernwettkampf anbieten. Die Teilnehmer können vom 14.-26. September, ohne Startgeld, dafür auch ohne Geld- und Pokalpreise, ihre Wettkampfserie am heimischen Schießstand absolvieren. Im eigenen Verein im kleinen Kreis können die Corona-Schutzbestimmungen leichter durchgeführt werden als bei einer großen zentralen Veranstaltung. Die Meldung der Ergebnisse als Foto der Wertung am Monitor bei elektronischen Ständen bzw. Auswertemaschine bei den altherkömmlichen Schießscheiben kann unter Angabe des Namens, Vereins, Disziplin und Altersstufe per e-Mail unter RLawrenczuk@aol.com oder als WhattsAp-Nachricht unter 0172 – 900 55 04 eingesandt werden, wo dann eine Rangliste erstellt wird. Auf der Homepage FSG-Osterhofen.de kann dann der eigene Leistungsstand mit dem der Konkurrenten verglichen werden.

Das, was den Osterhofener 100-Schuß-Marathon zum großen Teil ausmacht – den direkten Wettkampf, das miteinander gegeneinander schießen und die Geselligkeit, das zusammensitzen und die Unterhaltung kann dieser Fernwettkampf natürlich nicht bieten. Aber vielleicht ist es für die Schützen nach dieser langen Zeit der Enthaltsamkeit ein Ansporn, sich auch in dieser schwierigen Zeit wieder miteinander zu messen. Die Osterhofener Schützen würden sich über eine zahlreiche Teilnahme sehr freuen.

Die Gewinner der hart umkämpften Wandtafel mit dem Goldenen Hufeisen Hermann Weinzierl und Sebastian Barth

Jahreshauptversammlung bei den Osterhofener Feuerschützen

Vereinsmeister-Ehrungen und erfolgreiche Gaumeisterschaften im Rückblick

Eine erfreulich große Anzahl Mitglieder der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft traf sich im Alfred-Sell-Schützenheim unter der Leitung von Schützenmeister Jörg Boleslawsky zur ersten Corona-geprägten Jahreshauptversammlung mit Ehrung der Vereinsmeister. Dieser freute sich ganz besonders darüber, dass er sowohl 3. Bürgermeister Konrad Breit als auch die beiden Ehrenmitglieder Georg Bauer und Rudi Lawrenczuk begrüßen und von Ehrenmitglied Irmi Hehler die besten Grüße an die gesamte Schützenfamilie übermitteln konnte.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, insbesondere der im letzten Jahr verstorbenen 3. Schützenmeisterin Cony Stefan, richtete 3. Bürgermeister Konrad Breit ein kurzes Grußwort an die Versammlung. Die tollen Ergebnisse der Feuerschützen und die aktive Vereinsarbeit lobte er, auch im Namen der Stadt, und beglückwünschte die Schützen zu ihrem aktiven und erfolgreichen Vereinsleben.

Schriftführerin Barbara Löw berichtete wieder ausführlich von einem abwechslungsreichen Vereinsjahr. Sie erinnerte an die Neuwahlen, die Jörg Boleslawsky, Helmut Deisböck und Vicky Bauer an die Spitze des Vereins brachten. Auch die Ernennung von Rudi Lawrenczuk zum Ehrenmitglied der FSG und die Auszeichnung mit der Ehrenamts-Nadel vonseiten der Stadt Osterhofen für Vicky Bauer fand Platz in ihrem Rückblick. Die Osterhofener Schützen nahmen mit neun Mannschaften an den Rundenwettkämpfen in Gauliga, Bezirks- und Bezirks-Oberliga erfolgreich teil. Mit Luftgewehr Auflage, Luftpistole, Klein- und Großkaliber-Sportpistole und auch mit dem Unterhebelrepetierer wurden sehr gute Platzierungen erkämpft, die aber leider kurz vor Ende der Saison durch die Corona-Beschränkungen dann allesamt annuliert wurden. Über den Start der neuen Saison ist momentan noch nichts beschlossen.

Die Corona-Absagen betrafen auch die zahlreichen Turniere in Straubing, Schöllnach, das Gaukönigsschießen, den Aldersbacher Cup sowie das Sie+Er-Schießen, den Gau-Vergleichskampf der Auflageschützen und auch die Stadtmeisterschaft. Wenigstens konnten die Gaumeisterschaften noch komplett durchgeführt werden und hier waren die Osterhofener Feuerschützen wieder einmal erfolgreichster Verein im Schützengau. Insgesamt wurden 29 Einzel-Meistertitel, 24 Vizemeistertitel sowie 12 dritte Plätze erkämpft. Erfolgreichste Teilnehmer aus Osterhofen waren Helmut Deisböck und Rudi Lawrenczuk.

Auch den 100-Schuß-Marathon und den Donau-Cup 2019 ließ Barbara Löw Revue passieren und erinnerte an starke Teilnehmerzahlen aus nah und fern und hervorragende Ergebnisse, die hierbei erzielt worden waren. Daneben sorgten Arbeitsdienste, Ausschußsitzungen, Geburtstagsfeiern, Western- und Königsschießen, Weihnachtsfeier und die Saisonabschlußfeier neben den Wettkämpfen und den wöchentlichen Trainingsabenden sowie die Einkleidung der Schützendamen mit neuen Vereins-Dirndln für einen vollen Terminkalender der Feuerschützen, bis zum Zeitpunkt des Corona-Abbruchs.

Der Kassenbericht von Schatzmeister Christian Bauer wies durch den großen Arbeitseinsatz bei den überregionalen Preisschießen, das Vereinslotto und zahlreiche Spenden ein Plus in der Vereinskasse auf. Der Verein steht auf einem stabilen finanziellen Fundament, auch wenn der Unterhalt, die Versicherungsbeiträge und Energiekosten Jahr für Jahr eine große Summe verschlingen. Die Kassenprüfer Gerhard Müller und Peter Niedermeier bescheinigten dem Kassier eine sorgfältige Führung der Kassengeschäfte und sprachen sich für die Entlastung der Vorstandschaft aus, welche von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.

Der Punkt 6 der Tagesordnung, Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, wurde von Schützenmeister Jörg Boleslawsky erläutert. Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Vereinsbeiträge alleine nicht ausreichen würden, um alle finanziellen Anforderungen für den Betrieb und Unterhalt der großen Schießanlage und auch die vielen Startgebühren zu Wettkämpfen und Meisterschaften abdecken zu können. Man brauche unbedingt die Einnahmen aus dem regelmäßigen Schießbetrieb sowie den großen überregionalen Preisschießen, um nicht die Rücklagen angreifen zu müssen. Für heuer wurden das Marathonschießen und auch der Donau-Cup zwar terminlich eingeplant, aber ob diese aufgrund der Corona-Beschränkungen stattfinden können steht noch in den Sternen. Auch die Erneuerung der mittlerweile in die Jahre gekommenen Heizungsanlage wird demnächst eine größere Summe verschlingen. Mit großer Mehrheit wurde die Erhöhung der Vereinsbeiträge und des Aufnahmebeitrages von den Mitgliedern abgesegnet.

Mit seinem Dank an die Mitglieder für den großen Einsatz sowohl bei den Trainings- und Wettkampf-Terminen als auch bei den diversen Arbeitseinsätzen schloß Jörg Boleslawsky die Versammlung. Im Laufe der Jahreshauptversammlung wurden auch die Vereinsmeister 2019 geehrt, worüber wir an anderer Stelle berichten.

Foto: Die erfolgreichen Osterhofener Schützen bei den diesjährigen Gaumeisterschaften, die noch vor den Corona-Beschränkungen durchgeführt worden waren.

Feuerschützen Osterhofen ehrten Vereinsmeister 2019

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerschützengesellschaft konnte Schützenmeister Jörg Boleslawsky auch dieses Jahr sehr gute Ergebnisse bei der letztjährigen Vereinsmeisterschaft verkünden. Die Ergebnisse, ein Mix aus Rundenwettkampf, Meisterschaften und vereinsinternen Schießabenden zeigen, dass die Feuerschützen auch im abgelaufenen Jahr in allen angebotenen Disziplinen auf hohem Niveau schießen.

Die erfolgreichsten Schützen waren einmal mehr Rudi Lawrenczuk und Helmut Deisböck. Lawrenczuk konnte sich sowohl mit der Luftpistole, mit einem Schnitt von 362 Ringen, als auch mit dem Luftgewehr Auflage, Schnitt 312,7 Ringe, und dem Großkaliber-Unterhebel, Schnitt 145,2 Ringe, Platz eins sichern, mit der KK-Sportpistole, Schnitt 275 Ringe, schaffte er Platz zwei, mit der Großkaliber-Pistole fiel er dieses Jahr mit 342 Ringen im Schnitt allerdings auf Platz neun zurück. Helmut Deisböck setzte sich auch dieses Jahr mit der Großkaliber-Pistole und einem Schnitt von 373,6 Ringen wieder auf Platz eins, ebenso mit der KK-Sportpistole, Schnitt 277,2 Ringe, mit der Luftpistole gelang ihm der zweite Platz mit einem Schnitt von 360 Ringen.

Die Jugend dominierte dieses Jahr Paul Riepl mit einem Schnitt von 320,5 Ringen vor Louise Boleslawsky und Martin Ameres. Die Rangfolge mit der Luftpistole: Rudi Lawrenczuk, Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Karsten Correia, Hans Schwinghammer, Alfred Stadler, Andreas Seitz, Gerhard Müller und Peter Niedermeier. Mit der KK-Sportpistole waren erfolgreich: Helmut Deisböck, Rudi Lawrenczuk, Sebastian Barth, Christian Bauer, Alfred Stadler, Karsten Correia, Peter Niedermeier, Barbara Löw und Hans Schwinghammer.

Mit der Großkaliber-Sportpistole gab es ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, letztendlich platzierte sich Helmut Deisböck vor Robert Heindl, Jörg Boleslawsky, Jochen Maier, Alfred Stadler, Gerhard Müller, Karsten Correia, Sebastian Barth, Rudi Lawrenczuk, Barbara Löw, Volker Müller, Markus Weingärtner und Helmut Macher. Mit der Großkaliber-Winchester ließ Rudi Lawrenczuk auch dieses Jahr nichts anbrennen und verwies Jörg Boleslawsky, Jochen Maier, Gerhard Müller und Karsten Correia auf die Plätze.

Feuerschützen Osterhofen werden wieder aktiv

Die Sportschützen hoffen auf die neue Saison und stellen die Weichen dafür

Auch wenn die Corona-Gefahr den Terminplan der Feuerschützengesellschaft gehörig durcheinandergewirbelt bzw. vollständig gelöscht hat, so haben doch die Lockerungen der Staatsregierung in den letzten Wochen dafür gesorgt, dass das Vereinsleben im Osterhofener Schützenheim langsam wieder anläuft. Die Rundenwettkampf-Saison, an der sich neun Osterhofener Mannschaften erfolgreich beteiligt hatten, wurde auf der Zielgeraden vorzeitig beendet, alle Meistertitel und evtl. Aufstiege sind damit hinfällig. Alle Anstrengungen, aller Ehrgeiz und der Wettkampf-Streß einer ganzen Saison waren damit umsonst. Auch die Bezirksmeisterschaften, die Bayer. Meisterschaften bis hin zu den Deutschen Meisterschaften im Oktober wurden bereits abgesagt, ebenso alle Preisschießen und Turniere, die in den Sommermonaten geplant waren.

Durch die entsprechenden Lockerungen konnte die Zeit dennoch genutzt werden, das große Gelände des Alfred-Sell-Schützenheimes wieder auf Vordermann zu bringen. In einer Gemeinschaftsaktion der Mitglieder wurden Bäume und Sträucher zurückgeschnitten, Gras gemäht und das Unkraut gejätet, das aufgrund der Sperre ungestört sprießen konnte. Seit Anfang Juni dürfen die Schießstände wieder genutzt werden. Auch für die neue Saison wurden schon Pläne geschmiedet, was die Aufstellung der Mannschaften und die Terminpläne betrifft.

Die für März geplante und dann abgesagte Jahreshauptversammlung findet nun am Freitag, 24. Juli, statt. Die große Fläche des Luftdruck-Standes hilft dabei, die nötigen Abstände einzuhalten. Für das alljährliche Western-Duo-Schießen wurde bereits die Auslosung der Duos durchgeführt, bis Anfang September können sich die Osterhofener Sportschützen an den donnerstäglichen Trainingsabenden für das Finale qualifizieren, das dann hoffentlich im Rahmen der Saisonabschlußfeier mit Spanferkel-Essen am 5. September stattfinden kann. Auch das 100-Schuß-Marathonschießen wird wie jedes Jahr eingeplant. Sofern es die Beschränkungen zulassen wird vom 21. bis 26. September wieder an 20 Schießständen um Ringe und Blattl gekämpft. Auch der Donau-Cup, das Preisschießen für Klein- und Großkaliber-Kurzwaffen, soll am 10. und 11. Oktober wie gewohnt stattfinden. Bis dahin können die Sportschützen an den Trainingsabenden donnerstags ab 20 Uhr ihren Corona-bedingten Trainingsausfall ausgleichen und sich wieder in Form bringen.

Die Schießstände im Osterhofener Alfred-Sell-Schützenheim wurden wieder zum Leben erweckt.

Es kann wieder trainiert werden!

Der Corona-Virus geistert zwar immer noch herum, aber die Auflagen zum Sportbetrieb sind gelockert worden. Ab heute können die Schießstände in unserem Schützenheim wieder belegt werden. Für den Anfang werden gleich mal heute Montag, morgen Dienstag und am Mittwoch jeweils ab 20 Uhr Sonder-Trainingsabende abgehalten. Ab Donnerstag läuft wieder der reguläre Schießbetrieb.

Ganz wichtig – damit keine zu große Anzahl an Schützen anwesend ist, ist unbedingt Voranmeldung bei Schützenmeister Jörg Boleslawsky notwendig, da sowohl im Luftdruckbereich als auch bei den Klein- und Großkaliber-Ständen nur jeder zweite Schießstand belegt werden darf, um die nötigen Abstandsregeln einzuhalten. Ohne Anmeldung kein Zutritt.

Schützen beschützen.


Um Euch und uns vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 zu schützen, dokumentieren wir Euren Aufenthalt bei uns. Dazu notieren wir die Namen und Telefonnummern oder E-Mail-Adressen sowie die Zeit des Aufenthalts bei uns.

So können wir Euch im Fall der Fälle informieren, wenn Ihr bei Eurem Aufenthalt in unserer Schießanlage mit einer infizierten Person Kontakt hattet. Sollte bei einem eine Infektion festgestellt werden, können wir dementsprechend die anderen Besucher über die Gefährdung informieren.


Der Name wird in diesem Fall nicht genannt.
Die Daten werden nach 4 Wochen gelöscht.

Unter Einhaltung des nötigen Sicherheitsabstandes von 1,5 m, mit Mund- und Nasenmaske und Desinfektion der Hände beim Betreten der Anlage kann das Schützenheim wieder geöffnet werden. Beim Schießen selber kann die Maske abgelegt werden.

Nähere Hinweise findet Ihr im Aushang im Schützenheim.

Feuerschützen stellen vorsorglich Vereinsbetrieb ein

Coronar-Virus bremst die Osterhofener Sportschützen auf dem Weg zu mehreren Meistertiteln

Aufgrund der immer angespannteren Situation um den Coronavirus haben die Osterhofener Feuerschützen die Entscheidung getroffen, alle aktuellen gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen vorerst bis auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Der Schießbetrieb im Alfred-Sell-Schützenheim ist ab sofort eingestellt, die für Samstag, 28. März, angesetzte Jahreshauptversammlung wird ebenfalls auf unbestimmte Zeit verschoben.

In der diesjährigen Saison beteiligen sich neun Mannschaften an den Rundenwettkämpfen in Gau-, Bezirks- und Bezirks-Oberliga. Hier wären sowohl die Sportpistolen-Schützen als auch die Luftgewehr-Auflageschützen im Schützengau Vilshofen und die Luftpistolenschützen in der Bezirksliga auf dem besten Weg zum Meistertitel und zum Aufstieg in die Niederbayernliga. Nun hat sie der Virus auf der Zielgeraden ausgebremst, die letzten noch zu schießenden Wettkämpfe sind von den jeweiligen Rundenwettkampfleitern abgebrochen worden. Ob und wann die noch ausstehenden Wettkämpfe noch nachgeholt werden bzw. wie mit dem Aufstieg in die nächsthöheren Ligen verfahren wird, ist momentan noch nicht geklärt und hängt wohl davon ab, wie sich die momentane Ausnahmesituation entwickelt.

Endgültig abgesagt sind jedoch bereits jetzt sowohl die für die nächsten Wochen geplanten Bezirksmeisterschaften in allen Disziplinen, die Bayerischen Meisterschaften, die im Juli angesetzt waren als auch die Deutschen Meisterschaften, die für Oktober geplant waren.

Das offizielle Training im Alfred-Sell-Schützenheim wird wieder aufgenommen, sobald es die Situation zulässt. Die Sportschützen bedauern diese Situation, sind sich aber von Hause aus ihrer Verantwortung bewusst und hoffen, dass sich die Schützenkameraden baldmöglichst wieder alle gesund und munter miteinander messen können.