Schnupper-Bogenschießen an der Alfred-Sell-Schießanlage

Schnupper-Bogenschießen an der Alfred-Sell-Schießanlage

Feuerschützen wollen neue Disziplin ins Programm aufnehmen

So professionell wie auf dem Foto der Deutschen Meisterin Charline Schwarz wird es zwar am Samstagvormittag beim Bogen-Schnupperschießen der Feuerschützen Osterhofen nicht aussehen, aber vielleicht findet sich ja ein Talent, das künftig Schlagzeilen macht. Bogenspezialist Gerhard Gabriel und Schützenmeister Jörg Boleslawsky wollen zumindest einmal die Grundlage für eine künftige Bogensportabteilung in der Feuerschützengesellschaft Osterhofen legen. Am Samstag von 10-12 Uhr können Interessierte jeden Alters und jeden Geschlechts, egal ob Anfänger oder schon Bogensport-Erfahrene, kostenlos und völlig unverbindlich hineinschnuppern in die Welt des Bogensports. Das Gelände an der Alfred-Sell-Schützenhalle (gegenüber vom Rettungszentrum) bietet sich dafür an, die Ausrüstung wird von Gerhard Gabriel zur Verfügung gestellt.

Ziel dieses Schnupperschießens ist es, in der Feuerschützengesellschaft eine eigene Bogensportabteilung aufzubauen, die sich aktiv an Turnieren, Wettkämpfen und Meisterschaften unter dem Dach des BSSB beteiligt. Anmeldungen für diese Schnupperstunden sind nicht nötig, wer noch nähere Informationen haben möchte, kann sich aber gerne telefonisch bei Schützenmeister Jörg Boleslawsky unter der Nr. 08547 / 913010 erkundigen.

Foto: DSB (Schützin: Charline Schwarz)

Feuerschützen ehrten die neuen Schützenkönige

Rudi Lawrenczuk, Karsten Correia, Volker Müller und Louise Boleslawsky holten sich die Titel

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Kgl. privilegierten Feuerschützengesellschaft konnte Schützenmeister Jörg Boleslawsky die Schützenkönige für das Jahr 2022 bekannt geben. Jugendkönigin wurde wieder Louise Boleslawsky, die Vinzent Müller und Martin Ameres auf die Plätze verwies. In der Disziplin Großkaliber konnte sich Volker Müller gegen seine Konkurrenten durchsetzen und den schönsten Schuß erzielen. Rudi Lawrenczuk und Jörg Boleslawsky kamen hier auf Platz zwei und drei. Mit der Königskette der Luftpistolenschützen wurde Carsten Correia geschmückt, Sebastian Barth und Rudi Lawrenczuk mußten sich hier mit der traditionellen Wurst- bzw. Breznkette zufriedengeben.

Gleich zwei Königswürden konnte Rudi Lawrenczuk in Empfang nehmen. Sowohl mit dem Luftgewehr als auch mit der Kleinkaliberpistole gelang ihm der schönste Zehner. Als Adjudanten stehen ihm mit dem Luftgewehr Karsten Correia und Jörg Boleslawsky zur Seite, mit der KK-Pistole verwies er Alfred Stadler und Jörg Boleslawsky auf die Plätze.

Die Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft war im abgelaufenen Jahr Corona-bedingt nicht so zahlreich. Boleslawsky hofft, dass sich in diesem Jahr wieder mehr Schützen dem Wettbewerb stellen können. Erfolgreichster Teilnehmer war trotz allem einmal mehr Rudi Lawrenczuk. Sowohl mit der Luftpistole (Schnitt bei zehn gewerteten Serien 359,2 Ringe) als auch dem Luftgewehr Auflage, 313,5 R, LP Auflage, 302,7 R und dem Großkaliber-Unterhebel, 144,8 R, konnte er sich mit hervorragenden Ergebnissen den Meistertitel holen, mit der KK-Sportpistole und 259,8 R gelang ihm Platz drei und in der Großkaliber-Wertung mit 343,2 R Platz 6.

Helmut Deisböck blieb mit 275 Ringen im Schnitt mit der KK-Sportpistole unangefochten Sieger, mit der GK-Pistole erzielte er 374,4 R und Platz zwei, mit 352,8 Luftpistolen-Ringen belegte er Platz drei. Jörg Boleslawsky legte mit der Großkaliber-Pistole 381,6 Ringe im Schnitt vor und war damit auch von Jochen Maier nicht zu schlagen, der mit 368 Ringen auf Platz drei landete. Sebastian Barth konnte mit 356,6 und 274,4 Ringen sowohl mit der Luftpistole als auch mit der KK-Pistole Platz zwei erkämpfen. Die Plätze zwei und fünf belegte Volker Müller, der mit dem Unterhebel und der GK-Pistole antrat und 125 R und 352 R vorweisen konnte. Jeweils Platz vier erzielte mit 253,8 und 365,8 Ringen Alfred Stadler mit der KK- und GK-Sportpistole.

Schützenmeister Boleslawsky dankte seinen Aktiven zum Schluß der Versammlung für ihren Trainingsfleiß und wünschte Gut Schuß für die bevorstehenden Niederbayerischen und Bayerischen Meisterschaften.

Stolz präsentieren die neuen Schützenkönige ihre wertvollen Königsketten: Von links Luftgewehr- und KK-Sportpistolenkönig Rudi Lawrenczuk, LP-König Karsten Correia, Jugendkönigin Louise Boleslawsky, Schützenmeister Jörg Boleslawsky, KK-Vizekönig Alfred Stadler und LP-Vizekönig Sebastian Barth.
Die besten Schützen der Feuerschützengesellschaft zeigen ihre Urkunden: Rudi Lawrenczuk und Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Jörg Boleslawsky und Jochen Maier

Feuerschützen trotz Corona mit Erfolgsbilanz

Ehrungen und erfolgreiche Saison im Rückblick bei der Jahreshauptversammlung

Eine erfreuliche Anzahl Mitglieder der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft traf sich im Alfred-Sell-Schützenheim unter der Leitung von Schützenmeister Jörg Boleslawsky zur Jahreshauptversammlung mit Ehrungen, Bekanntgabe der Vereinsmeister und Proklamation der Schützenkönige. Er freute sich ganz besonders darüber, dass sowohl stellv. Bürgermeister Konrad Breit als auch Gauschützenmeister Herbert Lang die Feuerschützen in ihren vollen Terminkalendern einplanen konnten. Auch die beiden Ehrenschützenmeister Georg Bauer und Rudi Lawrenczuk konnte Boleslawsky in der Runde begrüßen.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, insbesondere für die im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitglieder Albert Dreuse, Siegfried Clemens und Gerti Samietz,  hielt Boleslawsky Rückschau auf das abgelaufene Jahr. Wenn auch dieses Jahr wieder von Corona-Einschränkungen geprägt war, so konnten die Feuerschützen trotzdem das Beste daraus machen und sich bei Rundenwettkämpfen und Meisterschaften profilieren. Die Zahl der Vereinsaustritte konnte durch Neumitglieder kompensiert werden. Der Schützenmeister dankte in seiner Ansprache den Mitgliedern für ihre Einsatzbereitschaft sowohl bei den Wettkämpfen als auch bei der Pflege der Schießanlage und dem weitläufigen Gelände rundherum. Hier nannte er besonders Helmut und Christian Deisböck sowie Alfred Stadler und Gerhard Müller, die immer bereit sind, wenn es etwas zu tun gibt. Der 100-Schuß-Marathon mußte zwar auch diesmal als Fernwettkampf durchgeführt werden, aber der Donau-Cup konnte unter der mustergültigen Organisation von Wilhelm Bauer und seiner Mannschaft wieder erfolgreich durchgeführt werden und wurde mit einer erfreulichen Teilnehmerzahl belohnt.

Auch der Jahresbericht von Schriftführerin Barbara Löw war durch Corona minimiert. Viele Veranstaltungen mußten zwar abgesagt werden, aber bei den verbliebenen Meisterschaften und Rundenwettkämpfen haben die Osterhofener Sportschützen wieder kräftig zugeschlagen. Die Luftgewehr-Auflage-Mannschaft konnte sich in einem spannenden Schlußspurt den Meistertitel in der Gau-Oberliga sichern, die zweite Luftpistolen-Mannschaft steht vor dem letzten noch ausstehenden Wettkampf in der Gauliga I ebenfalls auf Platz eins und ist auf dem Sprung in die Gau-Oberliga. Die Großkaliber- und Unterhebel-Mannschaften wurden leider durch den Corona-bedingten Abbruch in den Bezirksligen ausgebremst, die erste Luftpistolen-Mannschaft konnte jedoch zumindest die Halbrunde absolvieren. 20 Jahre nach ihrem erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga konnten sie an die vergangenen Erfolge in der Ober- und Bayernliga anknüpfen und krönten dieses Jubiläum mit dem Meistertitel und dem Wiederaufstieg in die Niederbayernliga.

Auch bei den Gau-, Bezirks-, Bayer. bis hin zu Deutschen Meisterschaften zeigten die Osterhofener in den verschiedensten Disziplinen wieder ihr Können und brachten etliche Titel und Rekorde mit nachhause. Das Fazit der Schriftführerin war, daß die Vorstandschaft zusammen mit den Mitgliedern trotz aller Widrigkeiten mit Stolz auf das zurückliegende Vereinsjahr zurückblicken könne.

Neu im Amt des Schatzmeisters konnte Robert Heindl in seinem ersten Kassenbericht durch den Arbeitseinsatz der Mitglieder z. B. beim Donau-Cup, durch Standgebühren, Mitgliedsbeiträge, das Vereinslotto, Beitragsrückzahlung durch den Schützengau und Spenden von einem Plus in der Vereinskasse berichten. Der Verein steht auf einem stabilen finanziellen Fundament. Er bedankte sich bei seinem Vorgänger Christian Bauer, der ihn trotz Corona-Einschränkungen hervorragend in seiner neuen Aufgabe unterstützt hat. Die Kassenprüfer Gerhard Müller und Peter Niedermeier bescheinigten dem Kassier eine sorgfältige Führung der Kassengeschäfte und sprachen sich für die Entlastung der Vorstandschaft aus.

Stellv. Bürgermeister Konrad Breit sprach der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit den Dank der Stadt Osterhofen aus und beglückwünschte die Schützen zu ihren Erfolgen. Auch wenn Corona das Vereinsleben in diesen Zeiten stark beeinträchtige, so dürfe man sich davon nicht unterkriegen lassen und die Gemeinschaft und den Zusammenhalt immer wieder neu unter Beweis stellen, was die Feuerschützen hervorragend gezeigt hätten.

Gauschützenmeister Herbert Lang gratulierte in seinem Grußwort der Stadt Osterhofen zu diesem erfolgreichen und rührigen Verein. Er bedankte sich bei den Osterhofener Schützen für die stets gute Zusammenarbeit. Bei den Meisterschaften werde der Schützengau im Alfred-Sell-Schützenheim immer wieder hervorragend aufgenommen und unterstützt, so daß er immer wieder gerne nach Osterhofen komme. Er hoffe, dass auch die beiden neugewählten jungen Gau-Sportleiter auf diese bewährte Unterstützung zählen können. Lang freute sich darüber, dass die Feuerschützengesellschaft eine Erweiterung der Schießanlage auf 50 m ins Auge faßt und dann endlich wieder eine solche Anlage im Schützengau zur Verfügung stünde. Für das Vorhaben, eine Bogensportabteilung zu gründen, wünschte er den Osterhofener Schützen viel Erfolg. Für die geleistete hervorragende Arbeit im Schießsport überreichte er mehreren Mitgliedern Ehrennadeln und Urkunden des Schützengaues Vilshofen und des Bayer. Sportschützenbundes.

Anschließend konnte Gauschützenmeister Herbert Lang mit Medaillen und Urkunden die Gaumeister 2021 ehren. Insgesamt sieben Meistertitel und fünf Vizemeistertitel konnte Rudi Lawrenczuk in den verschiedensten Disziplinen erringen. Sieben erste, vier zweite und einen dritten Platz konnte Jörg Boleslawsky für sich verbuchen. Helmut Deisböck wurde zwar durch die Corona-Einschränkungen voll ausgebremst, kam aber trotzdem noch auf drei erste und zwei zweite Plätze. Weitere Gold- und Silber-Medaillen erhielten Ludwig Ottomanow, Robert Heindl, Wilhelm Bauer, Alfred Stadler, Sebastian Barth, Volker Müller und Helmut Macher. Mit der Ehrung der Vereinsmeister und der Proklamation der neuen Schützenkönige, über die an anderer Stelle berichtet wird, beendete Boleslawsky die diesjährige Jahreshauptversammlung.

Mit Ehrennadeln und Urkunden dankte Gauschützenmeister Herbert Lang folgenden Schützen für ihre herausragende Arbeit um den Schießsport: von links: Karsten Correia, Markus Weingärtner, Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Gerhard Müller und Alfred Stadler.
Die erfolgreichsten Schützen bei den diesjährigen Gaumeisterschaften: von links Rudi Lawrenczuk, Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Alfred Stadler, Jörg Boleslawsky, Helmut Macher, Robert Heindl und Wilhelm Bauer

Feuerschützen wollen Bogenschießen ins Programm aufnehmen

Nachdem sich die aktiven Mitglieder der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft bereits seit Jahrzehnten sowohl mit Luftdruckwaffen als auch mit Klein- und Großkaliber äußerst erfolgreich an Wettkämpfen und Meisterschaften des Bayerischen bzw. Deutschen Sportschützenbundes beteiligen, wollen sie nun mit dem Bogenschießen eine weitere Disziplin in ihr sportliches Angebot aufnehmen. Das Gelände rund um die Alfred-Sell-Schützenhalle (gegenüber Rettungszentrum) bietet sich geradezu dafür an. Zusätzlich zu den schon interessierten in den eigenen Reihen soll erst einmal das Interesse weiterer künftiger Bogenschützen ausgelotet werden.

Dazu bieten die Feuerschützen am Samstag, 30. April, von 10-12 Uhr ein kostenloses Schnupperschießen für Jung und Alt, männlich und weiblich, an. Anfänger sind genauso gerne gesehen wie jene, die bereits Erfahrungen beim Bogenschießen gesammelt haben. Mit dem überaus erfolgreichen Bogenschützen Gerhard Gabriel hat Schützenmeister Jörg Boleslawsky einen kompetenten Fachmann für dieses Vorhaben gewinnen können. Gabriel wird den Interessierten nicht nur die Faszination des Bogenschießens näherbringen, er kann auch fachkundig die Technik und die Regeln beim sportlichen Bogenschießen erklären. Zudem stellt er aus seinem Geschäftsfundus auch noch die nötige Ausrüstung für diesen Testlauf zur Verfügung.

Ziel dieses Schnupperschießens ist es, in der Feuerschützengesellschaft eine eigene Bogensportabteilung aufzubauen, die sich aktiv an Turnieren, Wettkämpfen und Meisterschaften unter dem Dach des BSSB beteiligt. Anmeldungen für diese Schnupperstunden sind nicht nötig, wer noch nähere Informationen haben möchte, kann sich aber gerne telefonisch bei Schützenmeister Jörg Boleslawsky unter der Nr. 08547 / 913010 erkundigen.