Feuerschützen Osterhofen beenden schwierige Saison

Hermann Weinzierl und Sebastian Barth gewinnen die Goldenen Hufeisen beim Western-Duo-Schießen – 100-Schuß-Marathon dieses Jahr als Fernwettkampf

Osterhofen. Eine schwierige Saison mit Corona-bedingten vielen Rundenwettkampf-Abbrüchen und Ausfällen von Meisterschaften und Preisschießen konnten die Mitglieder der Feuerschützengesellschaft im Alfred-Sell-Schützenheim abschließen, wozu Schützenmeister Jörg Boleslawsky eine große Anzahl an Vereinsmitgliedern begrüßen konnte. Bevor jedoch die Saison abgeschlossen werden konnte gab es erst noch ein Duell der acht besten Schützen beim diesjährigen Western-Duo-Schießen.

Wie jedes Jahr waren jeweils zwei Schützen zusammengelost, die im Vorkampf über mehrere Wochen mit Winchester und Revolver auf Büffel- und Truthahn-Schießscheiben Ringe sammelten. Bis zur letzten Minute wurde dabei um die Qualifikation für´s Halbfinale gekämpft. Die besten vier Duos traten dann am Samstag zum Halbfinale an, bei dem im direkten Vergleich jeweils zwei Duos ihre fünf Ziele treffen mußten. Wer seine Ziele zuerst traf kam eine Runde weiter.

Im ersten Duell traten die im Vorkampf führenden Jörg Boleslawsky und Markus Weingärtner gegen die Drittplatzierten Hermann Weinzierl und Sebastian Barth an, wobei sich besonders Hermann Weinzierl mit schnellen Treffern klar durchsetzen und mit seinem Partner den Einzug ins Finale sichern konnte. Das zweite Duell konnten die Zweitplatzierten aus dem Vorkampf, Rudi Lawrenczuk und Nick Engel, für sich entscheiden gegen Alfred Stadler und Lukas Hoffmann, die dann auch beim Kampf um Platz drei gegen Boleslawsky und Weingärtner das Nachsehen hatten. Beim spannenden Finale konnten sich schließlich Hermann Weinzierl und Sebastian Barth mit schnellen Treffern und einer Portion Glück die Wandtrophäen mit dem goldenen Hufeisen und Siegerfoto sichern und sich auf der Winchester-Wandtafel im Schützenheim verewigen, während das Duo Lawrenczuk/Engel die silbernen Hufeisen in Empfang nehmen konnte.

Pünktlich zum Ende des Finales hatte Christian Deisböck das von Helmut Macher spendierte Spanferkel hervorragend gegrillt, zudem hatten mehrere Mitglieder ein großes Salat-Buffet bestückt und so konnten die Mitglieder die verbrauchte Energie sofort wieder auftanken. Im Anschluss an das gemeinsame Spanferkel-Essen konnte der Schützenmeister den acht Finalisten ihre hart umkämpften Hufeisen-Trophäen überreichen.

Bei der Siegerehrung dankte Schützenmeister Boleslawsky allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten und entließ die Osterhofener Sportschützen in die neue Saison, die bereits mit den ersten Wettkämpfen in der Bezirksliga Großkaliber begonnen hat. Daß auch die neue Saison nicht normal laufen wird, zeigte sich schon bei den ersten Wettkämpfen, die teilweise als Fernduell durchgeführt wurden. In mehreren Gruppen zogen Vereine auch Mannschaften aus dem Wettkampfgeschehen komplett zurück.

Auch der alljährlich in Osterhofen organisierte 100-Schuß-Marathon fiel Corona zum Opfer. Aufgrund der in der letzten Zeit wieder steigenden Corona-Zahlen und der absehbaren Verschärfungen hat sich die Vorstandschaft schweren Herzens dazu entschlossen, zum Schutz der Teilnehmer und auch der eigenen Helfer auf dieses große Turnier, bei dem eine Woche lang jeden Abend das Schützenheim mit Teilnehmern und Begleitern aus nah und fern gerammelt voll gewesen wäre, abzusagen. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen wäre eine Ansteckungsgefahr nicht auszuschließen, was natürlich andererseits durch die Angst davor auch wieder eine extreme Verringerung der Teilnehmerzahlen erwarten ließ und die Veranstaltung dadurch unkalkulierbar wäre. Nach dem Motto “Schützen schützen, sich und andere” wollen die Osterhofener ihren Schützenkameraden den Vergleich mit anderen aber dennoch nicht gänzlich vorenthalten und den Sportschützen dieses beliebte Turnier als Fernwettkampf anbieten. Die Teilnehmer können vom 14.-26. September, ohne Startgeld, dafür auch ohne Geld- und Pokalpreise, ihre Wettkampfserie am heimischen Schießstand absolvieren. Im eigenen Verein im kleinen Kreis können die Corona-Schutzbestimmungen leichter durchgeführt werden als bei einer großen zentralen Veranstaltung. Die Meldung der Ergebnisse als Foto der Wertung am Monitor bei elektronischen Ständen bzw. Auswertemaschine bei den altherkömmlichen Schießscheiben kann unter Angabe des Namens, Vereins, Disziplin und Altersstufe per e-Mail unter RLawrenczuk@aol.com oder als WhattsAp-Nachricht unter 0172 – 900 55 04 eingesandt werden, wo dann eine Rangliste erstellt wird. Auf der Homepage FSG-Osterhofen.de kann dann der eigene Leistungsstand mit dem der Konkurrenten verglichen werden.

Das, was den Osterhofener 100-Schuß-Marathon zum großen Teil ausmacht – den direkten Wettkampf, das miteinander gegeneinander schießen und die Geselligkeit, das zusammensitzen und die Unterhaltung kann dieser Fernwettkampf natürlich nicht bieten. Aber vielleicht ist es für die Schützen nach dieser langen Zeit der Enthaltsamkeit ein Ansporn, sich auch in dieser schwierigen Zeit wieder miteinander zu messen. Die Osterhofener Schützen würden sich über eine zahlreiche Teilnahme sehr freuen.

Die Gewinner der hart umkämpften Wandtafel mit dem Goldenen Hufeisen Hermann Weinzierl und Sebastian Barth

150 Teilnehmer aus nah und fern schießen 100-Schuß-Marathon

Gauliga-Schützen und Bayer. Meister nebeneinander am Start – Weiteste Anreise kam aus Leipzig – Ältester Teilnehmer mit 81 Jahren

An sechs Tagen kämpften wieder Sportschützen aus allen Alters- und Leistungsklassen beim sechzehnten 100-Schuß-Marathon der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Osterhofen mit Luftgewehr und Luftpistole um Pokale und Geldpreise. Jung und alt, Gauligaschützen und Bayer. Meister aus nah und fern stellten an den zwanzig Schießständen der FSG Osterhofen einträchtig nebeneinander ihre Konzentration und Kondition auf den Prüfstand.

1. Schützenmeister Jörg Boleslawsky begrüßte nur zwei Stunden nach dem letzten Schuß die zahlreich erschienen Teilnehmer zur Siegerehrung. Nach dem Dank an alle Teilnehmer für ihr sportlich faires Verhalten und den Glückwünschen für zahlreiche hervorragende Leistungen dankte er auch der Stadt Osterhofen für die Pokalspenden und natürlich seinen fleißigen Vereinsmitgliedern, die diesen Wettkampf wieder in der gewohnt zuverlässigen Art organisiert und reibungslos abgewickelt hatten.

Die Siegerehrung übernahm Ehrenschützenmeister Rudi Lawrenczuk. Mit 150 Sportschützen aus 40 Vereinen zog dieses Turnier wieder Schützen aus nah und fern nach Osterhofen. Sie nutzten im Alfred-Sell-Schützenheim die Möglichkeit der turniermäßigen Wettkampfvorbereitung und der Überprüfung des eigenen Leistungsstandes kurz vor Beginn der neuen Rundenwettkampfsaison. Die Ergebnisse der Teilnehmer und die reibungslose Abwicklung, die die Feuerschützen Osterhofen gewährleisteten, ließen dieses Turnier wieder zu einem vollen Erfolg sowohl für den Schießsport als auch für die Beteiligten werden, so Lawrenczuk.

Durch die Einbeziehung der Aufgelegt-Disziplinen für über 51jährige konnten auch dieses Jahr wieder eine große Anzahl an älteren Schützen an die Schießstände geholt werden, die mit ihren Leistungen gezeigt haben, dass sie nichts von ihrem Ehrgeiz und ihrem Können verloren haben. In einem Alter, in dem in anderen Sportarten die Sportgeräte längst am berühmten Nagel hängen, blühen die Sportschützen-Senioren noch einmal richtig auf und bringen zum Teil unglaubliche Ringzahlen zustande. Da bei den Auflageschützen die Ergebnisse so dermaßen eng beinander liegen wurde dieses Jahr zum erstenmal in Zehntelwertung gerechnet. Zum erstenmal in der Geschichte des Osterhofener 100-Schuß-Marathons schaffte es ein Schütze, auf 10 m Entfernung mit dem Luftgewehr bei 100 Schüssen 100 x den einen halben Millimeter großen Zehner zu treffen. Robert Maier von den Wildschützen Deggenau, der vorher auch schon mit der Luftpistole ein Spitzenergebnis vorlegte, konnte mit dem Luftgewehr das Traumergebnis von 1060 Ringen in die Scheiben stanzen.

Unter dem Applaus der Anwesenden gratulierte Lawrenczuk allen Teilnehmern, dass sie sich der Herausforderung gestellt und diesen Marathon durchgestanden haben. Er dankte ganz besonders den Unteriglbacher Schützen, insbesondere deren Schützenmeister Hartmut Roitner und Sportleiterin Martina Fischer. Die beiden haben es geschafft, daß sich auch dieses Jahr wieder 18 Teilnehmer an diesem Turnier beteiligten und die Schützenkameraden aus Unteriglbach damit auch dieses Jahr wieder den Meistpreis gewinnen konnten, den sie beim großzügigen Spender in der Aldersbacher Brauerei einlösen können.

Die Pokalgewinner in den einzelnen Wertungsklassen:

In der Luftpistolen-Jugendklasse holte sich bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Turnier Christina Holzer von der HSG Regensburg mit 930 Ringen unangefochten den Siegerpokal, während Vorjahressieger Andreas Bäumler und Johannes Pfeffer, beide ebenfalls HSG Regensburg, mit 908 und 888 Ringen die Plätze zwei und drei belegten. Maria Gröller von Hochstein Ober-Unterried konnte sich mit 837 Ringen Platz vier sichern, während Paul Riepl, FSG Osterhofen, bei seinem ersten Wettkampf-Turnier achtbare 787 R erzielen und dafür seinen ersten Schützen-Pokal in Empfang nehmen konnte.

In der Damenklasse Luftpistole verwies dieses Jahr Corinna Lohse von der SG Dynamit Fürth die Vorjahressiegerin Sabine Huber von der HSG Regensburg mit 912 zu 910 Ringen auf Platz zwei, äußerst knapp dahinter Olga Pivtsakina, ebenfalls HSG Regensburg, mit 909 Ringen.

Die Damen-Altersklasse gewann wie im Vorjahr Angela Stetter von den Bayerwaldschützen Eging, die mit 889 Ringen Claudia Zellner von den Sonnenwaldschützen Schöllnach, 872 R, in Schach halten konnte. Den dritten Pokal holte sich Beatrix Fruth, ebenfalls Eging, mit 817 Ringen.

Den Sieg in der LP-Schützenklasse sicherte sich auch dieses Jahr Timo Kraus von der HSG Regensburg mit 938 Ringen vor Johannes Schauer, Unteriglbach, der zwar ebenfalls 938 R aber die schwächeren Schlußserien vorweisen konnte, und Lukas Papst, HSG Regensburg, 928 Ringe.

Die LP-Altersklasse sah wie im Vorjahr Ludwig Ottomanow von der FSG Osterhofen mit 921 Ringen auf dem Siegertreppchen, flankiert von Oskar Gröller, Hochstein Ober-Unterried, 907 R, und Christian Horak, Schloßbergschützen Winzer, 901 Ringe..

Auch Rudi Lawrenczuk, FSG Osterhofen, konnte seinen Vorjahressieg in der Seniorenklasse Luftpistole wiederholen und setzte sich mit 911 Ringen vor seinen Vereinskameraden Helmut Deisböck, 894 R, und Kurt Kleinschmidt, FSG Vilshofen, 854 Ringe.

In der Seniorenklasse Luftpistole Auflage hatte diesmal Falko Mühlig aus Leipzig die besseren Karten und konnte sich mit 1034,4 Ringen gegen den Vorjahressieger Rony Egger, FSG Passau, 1021,9 R, durchsetzen, während Robert Maier, Wildschützen Deggenau, mit 1016,8 Ringen Platz drei beanspruchte.

Der Sieg in der zahlenmäßig leider schwach besetzten Luftgewehr-Jugendklasse ging in diesem Jahr an Isargrün Goben. Vanessa Lutz gewann hier mit 914 Ringen vor Florian Schulze, FSG Vilshofen, 516 Ringe.

In der jedes Jahr hart umkämpften Luftgewehr-Damenklasse ging dieses Jahr Evelyn Stiben von Isargrün Goben mit dem Spitzenergebnis von 974 Ringen als Siegerin hervor. Sabrina Ofenbeck, Adlerschützen Unteriglbach, und Karola Meyer, Bräuschützen Emmersdorf, teilten sich mit jeweils 963 Ringen die Plätze zwei und drei.

Den Sieg in der Luftgewehr Damen-Altersklasse holte sich Johanna Speckmaier, Emmersdorf, 828 Ringe.

In der Schützenklasse Herren konnte Patrik Adam von Isargrün Goben seinen ersten Platz der beiden Vorjahre verteidigen und setzte sich mit einer Leistungssteigerung um acht Ringe auf 978 Ringen gegen Ferdinant Käser, SG Edelweiß Dingolfing, 969 R, und Christian Sonnleitner, Emmersdorf, 961 Ringe durch.

Die LG-Herren-Altersklasse gewann Wolfgang Hofer, Hubertusschützen Aigen/Inn, 955 R, während Werner Maier, Emmersdorf, 949 R, und Ralf Zellner, Schöllnach, 943 Ringe die Vorjahresplatzierungen getauscht haben.

In der Luftgewehr Seniorenklasse mußte sich die Vorjahressiegerin Elfriede Huber von der HSG Regensburg mit 922 Ringen den 928 Ringen von Reinhart Zündorf von den Hacklberger Schützen geschlagen geben, dritter im Bunde wurde Alois Sonnleitner, Emmersdorf, 846 Ringe.

In der Disziplin Luftgewehr Senioren aufgelegt ging es trotz der neu eingeführten Zehntelwertung ganz eng zu. Mit 1060,4 Ringen konnte sich aber Robert Maier von den Wildschützen Deggenau gegen Detlef Müller von den VS Kühbach, 1057,4 R durchsetzen, hart bedrängt von Manfred Resch, FSG Passau, 1056,9 R.

Für Peter Altenkamp von den Hubertusschützen Böhmzwiesel reichte es mit hervorragenden 1014,8 Ringen und Platz vier zwar nicht für einen Platz unter den drei Pokalgewinnern in der LP-Auflagewertung, aber er erhielt als Anerkennung für den mit 81 Jahren ältesten Teilnehmer bei diesem Turnier einen Sonderpreis. Den Sonderpokal für die weiteste Anreise erhielt wie im Vorjahr Falko Mühlig, der extra für dieses Turnier aus Leipzig über 430 km angereist war und damit Ina und Mirko Seyler, die ca. 375 km aus Schöllkrippen bei Frankfurt angereist waren, auf die Plätze verwies.

In der Luftpistolen-Mannschaftswertung wurden die fünf besten Schützen eines Vereines gewertet. Das beste Ergebnis erzielte mit einer enormen Leistungssteigerung vom Vorjahr um 71 Ringe und einem Gesamtergebnis von 4615 Ringen die HSG Regensburg vor den Adlerschützen Unteriglbach, 4581 R, und den Bayerwaldschützen Eging, 4336 R. Mit 4491 und 4057 Ringen beteiligten sich die beiden Mannschaften der FSG Osterhofen außer Konkurrenz.

Die Luftgewehr-Mannschaftswertung gewannen einmal mehr die Bräuschützen Emmersdorf, die 4779 Ringe vorweisen konnten, nur knapp dahinter Isargrün Goben mit 4777 R, Adlerschützen Unteriglbach, 4674 R, die Donauschützen Hofkirchen und die Wildschützen Thundorf, 4556 und 4381 Ringe.

In der Mannschaftswertung Luftgewehr Auflage konnten die Sportschützen Untergriesbach mit 5162,6 Ringen die Vorjahressieger Goldener Steig Tannöd bezwingen, die 5134,6 R in die Waagschale werfen konnten. Die 5134,6 R der FSG Osterhofen liefen hierbei ebenfalls wieder außer Konkurrenz.

Satte Geldpreise bei diesem 100-Schuß-Turnier gab es in den Blattlwertungen zu gewinnen. 100,- Euro in Bar waren hier als erste Preise für die besten Glücksschüsse sowohl für die Freihandschützen als auch für die Auflageschützen ausgesetzt. Über den besten Glücksschuß des gesamten Turniers konnte sich Rudi Lawrenczuk, Osterhofen, freuen. Mit seiner Luftpistole und einem 2,8-Teiler zielte er bei den Auflageschützen um acht Hundertsel Millimeter genauer in die Mitte als Raimund Wagner, Untergriesbach, 3,6-T. Dritter wurde Franz Peter, Passau, 3,7, vor Oskar Schlager, Untergriesbach, 5,3, Erwin Philipp, Tannöd, 5,9, Rony Egger, Passau, 6,8, Helmut Kiefl, Greising, 7,2, Erwin Meyer, Aldersbach, 7,6, während Manfred Resch, Passau, 7,7 und Angela Peter, Hutthurm, 8,1-Teiler, sich vor zehn weitere Preisträger in der Auflage-Klasse setzten.

Bei den Freihandschützen konnte Johannes Waas, Hofkirchen, mit seinem Luftgewehr einen Zehner am genauesten in die Mitte stanzen. Mit seinem 4,9-Teiler gewann er vor Dominik Heun, Aidenbach, 6,2, Christina Holzer, Regensburg, 6,5, Gerhard Pfeiffer, Tabertshausen, 7,2, Sebastian Barth, Osterhofen, 7,4, Ferdinant Käser, Dingolfing, 8,5, Wolfgang Hatzmannsberger, Otterskirchen, 8,6, Sabrina Ofenbeck, Unteriglbach, 8,6, Reinhart Zündorf, Hacklberg, 8,9, und Eva-Maria Siedersberger, Thundorf, 9,6-Teiler. Hier konnten sich noch dreißig weitere Schützen über Geldpreise freuen.

Eigentlich ist es bei den Sportschützen eher ungewöhnlich, dass sie ihren Sport sowohl mit Kurz- als auch mit Langwaffen betreiben. Umso mehr beeindrucken besonders die Schützen, die bei diesem sowieso schon anstrengenden 100-Schuß-Marathon sowohl mit der Luftpistole als auch mit dem Luftgewehr immer wieder ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.

Für die Marathon-Kombiwertung, Luftgewehr und Luftpistole zusammen gewertet, hatte die Stadt Osterhofen insgesamt sechs wertvolle Glas-Trophäen zur Verfügung gestellt. Sieger dieses 200-Schuß-Marathons war wie in den Vorjahren wieder Roland Meyer, FSG Aldersbach, der sich mit insgesamt 1874 Ringen gleich um zwanzig Ringe steigern konnte und sich auch in diesem Jahr wieder gegen Christian Sonnleitner, Emmersdorf, 1870 R, und Werner Maier, ebenfalls Emmersdorf, 1842 Ringen und die drei weiteren Konkurrenten Corinna Lohse, 1841 R, Hartmut Roitner, 1750 R, und Roland Kainz, 1643 R durchsetzen konnte.

Ebenfalls drei Pokale standen für die Sieger der Kombiwertung bei den Auflage-Schützen zur Verfügung. Als bester Auflage-Kombischütze behauptete sich ungefährdet Robert Maier, Wildschütz Deggenau, mit 2077,2 Ringen, vor dem Pokal-Dauerabonnenten Rony Egger, 2060,7 R, und Manfred Resch beide FSG Passau, 2059,3 R, die Rudi Lawrenczuk, 2050,8 R, Jürgen Wichert, 2031,3 R, und Helmut Deisböck, 2019,7 R, alle drei Osterhofen, auf Abstand halten konnten. Alle Ergebnisse sind unter www.FSG-Osterhofen.de nachzulesen.

Rudi Lawrenczuk dankte zum Abschluß der Siegerehrung nochmal allen Teilnehmern für den sportlich und fair ausgetragenen Wettkampf und den harmonischen Ablauf sowie den Helfern für ihren tatkräftigen und zuverlässigen Einsatz und wünschte allen Teilnehmern Gut Schuß für die bevorstehende Rundenwettkampf-Saison und die restlichen Deutschen Meisterschaften, die demnächst noch in Hannover und Dortmund stattfinden.

Am 11. und 12. Oktober herrscht dann schon wieder großer Andrang an den Osterhofener Schießständen, wenn zum alljährlichen Klein- und Großkaliber-Donau-Cup erneut Sportschützen aus ganz Niederbayern erwartet werden.

Den Wunsch “Gut Schuß” im Osterhofener Schützenheim haben die Pokalgewinner beim anstrengenden 100-Schuß-Marathon mit Luftpistole und Luftgewehr hervorragend umgesetzt und zeigen voller Stolz ihre Pokale Die besten Schützen in der Kombiwertung Luftgewehr und Luftpistole. Von links: Schützenmeister Jörg Boleslawsky, Roland Meyer, Robert Maier, Manfred Resch und Rony Egger

Stephan Stümpfl und Franz Zellner Gewinner beim Donau-Cup

59 Teilnehmer beim 19. Klein- und Großkaliber-Preisschießen der Feuerschützen Osterhofen

Die Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft veranstaltete heuer bereits zum neunzehnten Mal eines der größten Preisschießen in Bayern für Klein- und Großkaliber-Kurzwaffenschützen. Nach dem 100-Schuß-Marathon für Luftdruckwaffen war dies das zweite große Turnier innerhalb kurzer Zeit an den Osterhofener Schießständen. An zwei Tagen haben sich die niederbayerischen Sportschützen im Alfred-Sell-Schützenheim ein Stelldichein gegeben und um die beiden Donau-Cup-Trophäen und wertvolle Sachpreise gekämpft.

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