Jahreshauptversammlung bei den Osterhofener Feuerschützen

Vereinsmeister-Ehrungen und erfolgreiche Gaumeisterschaften im Rückblick

Eine erfreulich große Anzahl Mitglieder der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft traf sich im Alfred-Sell-Schützenheim unter der Leitung von Schützenmeister Jörg Boleslawsky zur ersten Corona-geprägten Jahreshauptversammlung mit Ehrung der Vereinsmeister. Dieser freute sich ganz besonders darüber, dass er sowohl 3. Bürgermeister Konrad Breit als auch die beiden Ehrenmitglieder Georg Bauer und Rudi Lawrenczuk begrüßen und von Ehrenmitglied Irmi Hehler die besten Grüße an die gesamte Schützenfamilie übermitteln konnte.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, insbesondere der im letzten Jahr verstorbenen 3. Schützenmeisterin Cony Stefan, richtete 3. Bürgermeister Konrad Breit ein kurzes Grußwort an die Versammlung. Die tollen Ergebnisse der Feuerschützen und die aktive Vereinsarbeit lobte er, auch im Namen der Stadt, und beglückwünschte die Schützen zu ihrem aktiven und erfolgreichen Vereinsleben.

Schriftführerin Barbara Löw berichtete wieder ausführlich von einem abwechslungsreichen Vereinsjahr. Sie erinnerte an die Neuwahlen, die Jörg Boleslawsky, Helmut Deisböck und Vicky Bauer an die Spitze des Vereins brachten. Auch die Ernennung von Rudi Lawrenczuk zum Ehrenmitglied der FSG und die Auszeichnung mit der Ehrenamts-Nadel vonseiten der Stadt Osterhofen für Vicky Bauer fand Platz in ihrem Rückblick. Die Osterhofener Schützen nahmen mit neun Mannschaften an den Rundenwettkämpfen in Gauliga, Bezirks- und Bezirks-Oberliga erfolgreich teil. Mit Luftgewehr Auflage, Luftpistole, Klein- und Großkaliber-Sportpistole und auch mit dem Unterhebelrepetierer wurden sehr gute Platzierungen erkämpft, die aber leider kurz vor Ende der Saison durch die Corona-Beschränkungen dann allesamt annuliert wurden. Über den Start der neuen Saison ist momentan noch nichts beschlossen.

Die Corona-Absagen betrafen auch die zahlreichen Turniere in Straubing, Schöllnach, das Gaukönigsschießen, den Aldersbacher Cup sowie das Sie+Er-Schießen, den Gau-Vergleichskampf der Auflageschützen und auch die Stadtmeisterschaft. Wenigstens konnten die Gaumeisterschaften noch komplett durchgeführt werden und hier waren die Osterhofener Feuerschützen wieder einmal erfolgreichster Verein im Schützengau. Insgesamt wurden 29 Einzel-Meistertitel, 24 Vizemeistertitel sowie 12 dritte Plätze erkämpft. Erfolgreichste Teilnehmer aus Osterhofen waren Helmut Deisböck und Rudi Lawrenczuk.

Auch den 100-Schuß-Marathon und den Donau-Cup 2019 ließ Barbara Löw Revue passieren und erinnerte an starke Teilnehmerzahlen aus nah und fern und hervorragende Ergebnisse, die hierbei erzielt worden waren. Daneben sorgten Arbeitsdienste, Ausschußsitzungen, Geburtstagsfeiern, Western- und Königsschießen, Weihnachtsfeier und die Saisonabschlußfeier neben den Wettkämpfen und den wöchentlichen Trainingsabenden sowie die Einkleidung der Schützendamen mit neuen Vereins-Dirndln für einen vollen Terminkalender der Feuerschützen, bis zum Zeitpunkt des Corona-Abbruchs.

Der Kassenbericht von Schatzmeister Christian Bauer wies durch den großen Arbeitseinsatz bei den überregionalen Preisschießen, das Vereinslotto und zahlreiche Spenden ein Plus in der Vereinskasse auf. Der Verein steht auf einem stabilen finanziellen Fundament, auch wenn der Unterhalt, die Versicherungsbeiträge und Energiekosten Jahr für Jahr eine große Summe verschlingen. Die Kassenprüfer Gerhard Müller und Peter Niedermeier bescheinigten dem Kassier eine sorgfältige Führung der Kassengeschäfte und sprachen sich für die Entlastung der Vorstandschaft aus, welche von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.

Der Punkt 6 der Tagesordnung, Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, wurde von Schützenmeister Jörg Boleslawsky erläutert. Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Vereinsbeiträge alleine nicht ausreichen würden, um alle finanziellen Anforderungen für den Betrieb und Unterhalt der großen Schießanlage und auch die vielen Startgebühren zu Wettkämpfen und Meisterschaften abdecken zu können. Man brauche unbedingt die Einnahmen aus dem regelmäßigen Schießbetrieb sowie den großen überregionalen Preisschießen, um nicht die Rücklagen angreifen zu müssen. Für heuer wurden das Marathonschießen und auch der Donau-Cup zwar terminlich eingeplant, aber ob diese aufgrund der Corona-Beschränkungen stattfinden können steht noch in den Sternen. Auch die Erneuerung der mittlerweile in die Jahre gekommenen Heizungsanlage wird demnächst eine größere Summe verschlingen. Mit großer Mehrheit wurde die Erhöhung der Vereinsbeiträge und des Aufnahmebeitrages von den Mitgliedern abgesegnet.

Mit seinem Dank an die Mitglieder für den großen Einsatz sowohl bei den Trainings- und Wettkampf-Terminen als auch bei den diversen Arbeitseinsätzen schloß Jörg Boleslawsky die Versammlung. Im Laufe der Jahreshauptversammlung wurden auch die Vereinsmeister 2019 geehrt, worüber wir an anderer Stelle berichten.

Foto: Die erfolgreichen Osterhofener Schützen bei den diesjährigen Gaumeisterschaften, die noch vor den Corona-Beschränkungen durchgeführt worden waren.

Feuerschützen Osterhofen ehrten Vereinsmeister 2019

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerschützengesellschaft konnte Schützenmeister Jörg Boleslawsky auch dieses Jahr sehr gute Ergebnisse bei der letztjährigen Vereinsmeisterschaft verkünden. Die Ergebnisse, ein Mix aus Rundenwettkampf, Meisterschaften und vereinsinternen Schießabenden zeigen, dass die Feuerschützen auch im abgelaufenen Jahr in allen angebotenen Disziplinen auf hohem Niveau schießen.

Die erfolgreichsten Schützen waren einmal mehr Rudi Lawrenczuk und Helmut Deisböck. Lawrenczuk konnte sich sowohl mit der Luftpistole, mit einem Schnitt von 362 Ringen, als auch mit dem Luftgewehr Auflage, Schnitt 312,7 Ringe, und dem Großkaliber-Unterhebel, Schnitt 145,2 Ringe, Platz eins sichern, mit der KK-Sportpistole, Schnitt 275 Ringe, schaffte er Platz zwei, mit der Großkaliber-Pistole fiel er dieses Jahr mit 342 Ringen im Schnitt allerdings auf Platz neun zurück. Helmut Deisböck setzte sich auch dieses Jahr mit der Großkaliber-Pistole und einem Schnitt von 373,6 Ringen wieder auf Platz eins, ebenso mit der KK-Sportpistole, Schnitt 277,2 Ringe, mit der Luftpistole gelang ihm der zweite Platz mit einem Schnitt von 360 Ringen.

Die Jugend dominierte dieses Jahr Paul Riepl mit einem Schnitt von 320,5 Ringen vor Louise Boleslawsky und Martin Ameres. Die Rangfolge mit der Luftpistole: Rudi Lawrenczuk, Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Karsten Correia, Hans Schwinghammer, Alfred Stadler, Andreas Seitz, Gerhard Müller und Peter Niedermeier. Mit der KK-Sportpistole waren erfolgreich: Helmut Deisböck, Rudi Lawrenczuk, Sebastian Barth, Christian Bauer, Alfred Stadler, Karsten Correia, Peter Niedermeier, Barbara Löw und Hans Schwinghammer.

Mit der Großkaliber-Sportpistole gab es ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, letztendlich platzierte sich Helmut Deisböck vor Robert Heindl, Jörg Boleslawsky, Jochen Maier, Alfred Stadler, Gerhard Müller, Karsten Correia, Sebastian Barth, Rudi Lawrenczuk, Barbara Löw, Volker Müller, Markus Weingärtner und Helmut Macher. Mit der Großkaliber-Winchester ließ Rudi Lawrenczuk auch dieses Jahr nichts anbrennen und verwies Jörg Boleslawsky, Jochen Maier, Gerhard Müller und Karsten Correia auf die Plätze.

Feuerschützen Osterhofen werden wieder aktiv

Die Sportschützen hoffen auf die neue Saison und stellen die Weichen dafür

Auch wenn die Corona-Gefahr den Terminplan der Feuerschützengesellschaft gehörig durcheinandergewirbelt bzw. vollständig gelöscht hat, so haben doch die Lockerungen der Staatsregierung in den letzten Wochen dafür gesorgt, dass das Vereinsleben im Osterhofener Schützenheim langsam wieder anläuft. Die Rundenwettkampf-Saison, an der sich neun Osterhofener Mannschaften erfolgreich beteiligt hatten, wurde auf der Zielgeraden vorzeitig beendet, alle Meistertitel und evtl. Aufstiege sind damit hinfällig. Alle Anstrengungen, aller Ehrgeiz und der Wettkampf-Streß einer ganzen Saison waren damit umsonst. Auch die Bezirksmeisterschaften, die Bayer. Meisterschaften bis hin zu den Deutschen Meisterschaften im Oktober wurden bereits abgesagt, ebenso alle Preisschießen und Turniere, die in den Sommermonaten geplant waren.

Durch die entsprechenden Lockerungen konnte die Zeit dennoch genutzt werden, das große Gelände des Alfred-Sell-Schützenheimes wieder auf Vordermann zu bringen. In einer Gemeinschaftsaktion der Mitglieder wurden Bäume und Sträucher zurückgeschnitten, Gras gemäht und das Unkraut gejätet, das aufgrund der Sperre ungestört sprießen konnte. Seit Anfang Juni dürfen die Schießstände wieder genutzt werden. Auch für die neue Saison wurden schon Pläne geschmiedet, was die Aufstellung der Mannschaften und die Terminpläne betrifft.

Die für März geplante und dann abgesagte Jahreshauptversammlung findet nun am Freitag, 24. Juli, statt. Die große Fläche des Luftdruck-Standes hilft dabei, die nötigen Abstände einzuhalten. Für das alljährliche Western-Duo-Schießen wurde bereits die Auslosung der Duos durchgeführt, bis Anfang September können sich die Osterhofener Sportschützen an den donnerstäglichen Trainingsabenden für das Finale qualifizieren, das dann hoffentlich im Rahmen der Saisonabschlußfeier mit Spanferkel-Essen am 5. September stattfinden kann. Auch das 100-Schuß-Marathonschießen wird wie jedes Jahr eingeplant. Sofern es die Beschränkungen zulassen wird vom 21. bis 26. September wieder an 20 Schießständen um Ringe und Blattl gekämpft. Auch der Donau-Cup, das Preisschießen für Klein- und Großkaliber-Kurzwaffen, soll am 10. und 11. Oktober wie gewohnt stattfinden. Bis dahin können die Sportschützen an den Trainingsabenden donnerstags ab 20 Uhr ihren Corona-bedingten Trainingsausfall ausgleichen und sich wieder in Form bringen.

Die Schießstände im Osterhofener Alfred-Sell-Schützenheim wurden wieder zum Leben erweckt.

Es kann wieder trainiert werden!

Der Corona-Virus geistert zwar immer noch herum, aber die Auflagen zum Sportbetrieb sind gelockert worden. Ab heute können die Schießstände in unserem Schützenheim wieder belegt werden. Für den Anfang werden gleich mal heute Montag, morgen Dienstag und am Mittwoch jeweils ab 20 Uhr Sonder-Trainingsabende abgehalten. Ab Donnerstag läuft wieder der reguläre Schießbetrieb.

Ganz wichtig – damit keine zu große Anzahl an Schützen anwesend ist, ist unbedingt Voranmeldung bei Schützenmeister Jörg Boleslawsky notwendig, da sowohl im Luftdruckbereich als auch bei den Klein- und Großkaliber-Ständen nur jeder zweite Schießstand belegt werden darf, um die nötigen Abstandsregeln einzuhalten. Ohne Anmeldung kein Zutritt.

Schützen beschützen.


Um Euch und uns vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 zu schützen, dokumentieren wir Euren Aufenthalt bei uns. Dazu notieren wir die Namen und Telefonnummern oder E-Mail-Adressen sowie die Zeit des Aufenthalts bei uns.

So können wir Euch im Fall der Fälle informieren, wenn Ihr bei Eurem Aufenthalt in unserer Schießanlage mit einer infizierten Person Kontakt hattet. Sollte bei einem eine Infektion festgestellt werden, können wir dementsprechend die anderen Besucher über die Gefährdung informieren.


Der Name wird in diesem Fall nicht genannt.
Die Daten werden nach 4 Wochen gelöscht.

Unter Einhaltung des nötigen Sicherheitsabstandes von 1,5 m, mit Mund- und Nasenmaske und Desinfektion der Hände beim Betreten der Anlage kann das Schützenheim wieder geöffnet werden. Beim Schießen selber kann die Maske abgelegt werden.

Nähere Hinweise findet Ihr im Aushang im Schützenheim.

Feuerschützen stellen vorsorglich Vereinsbetrieb ein

Coronar-Virus bremst die Osterhofener Sportschützen auf dem Weg zu mehreren Meistertiteln

Aufgrund der immer angespannteren Situation um den Coronavirus haben die Osterhofener Feuerschützen die Entscheidung getroffen, alle aktuellen gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen vorerst bis auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Der Schießbetrieb im Alfred-Sell-Schützenheim ist ab sofort eingestellt, die für Samstag, 28. März, angesetzte Jahreshauptversammlung wird ebenfalls auf unbestimmte Zeit verschoben.

In der diesjährigen Saison beteiligen sich neun Mannschaften an den Rundenwettkämpfen in Gau-, Bezirks- und Bezirks-Oberliga. Hier wären sowohl die Sportpistolen-Schützen als auch die Luftgewehr-Auflageschützen im Schützengau Vilshofen und die Luftpistolenschützen in der Bezirksliga auf dem besten Weg zum Meistertitel und zum Aufstieg in die Niederbayernliga. Nun hat sie der Virus auf der Zielgeraden ausgebremst, die letzten noch zu schießenden Wettkämpfe sind von den jeweiligen Rundenwettkampfleitern abgebrochen worden. Ob und wann die noch ausstehenden Wettkämpfe noch nachgeholt werden bzw. wie mit dem Aufstieg in die nächsthöheren Ligen verfahren wird, ist momentan noch nicht geklärt und hängt wohl davon ab, wie sich die momentane Ausnahmesituation entwickelt.

Endgültig abgesagt sind jedoch bereits jetzt sowohl die für die nächsten Wochen geplanten Bezirksmeisterschaften in allen Disziplinen, die Bayerischen Meisterschaften, die im Juli angesetzt waren als auch die Deutschen Meisterschaften, die für Oktober geplant waren.

Das offizielle Training im Alfred-Sell-Schützenheim wird wieder aufgenommen, sobald es die Situation zulässt. Die Sportschützen bedauern diese Situation, sind sich aber von Hause aus ihrer Verantwortung bewusst und hoffen, dass sich die Schützenkameraden baldmöglichst wieder alle gesund und munter miteinander messen können.

Schützenmeister wird auch noch 2facher Schützenkönig bei den Feuerschützen

Jörg Boleslawsky verteidigt Großkaliber-Königstitel und setzt noch einen drauf – Hl. Nikolaus besuchte familiäre Weihnachtsfeier im Schützenheim

Die Weihnachtsfeier mit Proklamation der neuen Schützenkönige war wie jedes Jahr der letzte Höhepunkt und der Abschluss des Vereinsjahres bei der Feuerschützengesellschaft Osterhofen. Jörg Boleslawsky freute sich in seinem ersten Jahr als 1. Schützenmeister über das vollbesetzte Schützenheim und begrüßte ganz besonders die beiden Ehrenschützenmeister Georg Bauer und Rudi Lawrenczuk im Kreis der Gäste. Er gedachte dabei auch den Mitgliedern, die nicht mehr dabei sein können, insbesondere der im abgelaufenen Jahr verstorbenen stellvertr. Schützenmeisterin Cony Stefan.

In seinen Dank an alle Helfer, die das ganze Jahr über mit unzähligen Handgriffen dafür sorgen, dass die vielen Wettkampf- und Meisterschaftstermine so reibungslos durchgeführt werden konnten bezog er auch die Partner/innen der Mitglieder mit ein, “die uns den Rücken freihalten und damit das ganze erst ermöglichen”, so der Schützenmeister. Mit einer familiären Weihnachtsfeier und der Ehrung der Schützenkönige wollen die Feuerschützen traditionell einen Abend im Schützenheim ohne Wettkampfstreß feiern. Die Schützendamen hatten mit ihren Dekorationskünsten wieder weihnachtliches Flair ins Schützenheim gebracht. Begonnen wurde die Feier mit einem schmackhaften gemeinsamen Essen, während auf der großen Leinwand im Hintergrund eine lange Diashow die unzähligen Stunden im Vereinsleben dokumentierte.

Anschließend brachte Schriftführerin Barbara Löw mit teils humorigen, teils nachdenklichen Geschichten die Anwesenden in Stimmung für den Nikolausbesuch. Gerhard Müller hatte wieder viel Lob für die Schützenmitglieder, die nicht nur in unzähligen Wettkämpfen und Preisschießen und in allen möglichen Disziplinen viele Siege eingefahren haben, sondern auch beim Bürgerfest-Losstand und beim Pferdekutschen-Umzug eine gute Figur abgegeben hatten. Auch beim Betrieb der Schießanlage und den veranstalteten Turnieren zeigten die Mitglieder enormen Zusammenhalt und so können die Feuerschützen wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit kleinen Präsenten für die Kinder der Schützenfamilie und einem “weiter so” verabschiedete sich der Hl. Nikolaus.

Die Bekanntgabe und Ehrung der Schützenkönige für das Jahr 2020 war dann der Höhepunkt dieser Weihnachtsfeier. Mit nur zwei Schüssen in jeder Disziplin werden bei den Feuerschützen seit jeher die Könige ermittelt. Jugend-Schützenkönigin wurde mit einem hervorragenden 44,6-Teiler mit der Luftpistole Louise Boleslawsky vor Martin Ameres, der den zweitbesten Schuß erzielen konnte.

Mit dem Luftgewehr konnte sich einmal mehr der Senior vor den Jungen platzieren, Rudi Lawrenczuk erhielt für seinen 104-Teiler die wertvolle Schützenkette, Sebastian Barth und Maria Bauer mußten sich mit der Wurst- bzw. Breznkette begnügen. Mit der Luftpistole dagegen konnte sich Sebastian Barth mit einem 497-Teiler die Königskette sichern und verwies Rudi Lawrenczuk und Hans Schwinghammer auf die Plätze.

Jörg Boleslawsky dagegen konnte gleich zwei Titel auf sich vereinen. Sowohl mit der Klein- als auch mit der Großkaliberpistole gelang ihm der beste Zehner, während Christian Bauer und Sebastian Barth, bzw. Wilhelm Bauer und Alfred Stadler sich jeweils mit Platz zwei und drei zufriedengeben mußten.

Im Anschluss an die Königsehrung konnte der Schützenmeister noch die beiden erfolgreichsten Schützen der FSG auszeichnen. Helmut Deisböck und Rudi Lawrenczuk hatten sowohl bei den Gau- als auch den Bezirksmeisterschaften zahlreiche erste, zweite und dritte Plätze eingefahren und konnten dafür Urkunden und Ehrenzeichen des Schützenbezirks Niederbayern in Empfang nehmen. Mit einer weiteren Danksagung wurde der sichtlich überraschte Rudi Lawrenczuk bedacht. Dafür, dass er die ganzen Jahre über sein Können und seinen Betrieb den Schützen immer kostenlos zur Verfügung stellt, sei es nun Flyer, Transparente, Urkunden, Plakate, Startkarten, Einladungen und vieles mehr überreichte ihm der Schützenmeister unter dem Applaus der Mitglieder als kleines Dankeschön einen Wellness-Gutschein.

Die Verteilung der mitgebrachten Weihnachtspäckchen war der Schluß des offiziellen Teils dieses harmonischen Abends. Mit den besten Wünschen für ein friedliches, besinnliches und glückliches Weihnachtsfest und ein gutes neue Jahr verabschiedete Schützenmeister Boleslawsky das Schützenjahr 2019, wünschte den Feuerschützen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und auch für das nächste Jahr allezeit Gut Schuß.

Die neuen Könige der Feuerschützen Osterhofen, von links Luftpistole Sebastian Barth, Luftgewehr Rudi Lawrenczuk, Klein- und Großkaliber Jörg Boleslawsky, Jugend Louise Boleslawsky

WAFFENRECHTS-Novelle

Liebe Mitglieder des BDS,

aus gegebenem und leider dringendem Anlass schreibt BDS-Präsident Friedrich Gepperth heute an alle Mitglieder – bitte diese Mail auch gern an Vereinskollegen weiterleiten, die den Infobrief vielleicht (noch) nicht abonniert haben. Auch auf der BDS-Website ist der Text nochmals zu finden:
https://www.bdsnet.de/aktuelles/nachrichten.html

i.A. Ulrich Eichstädt
BDS-Pressereferent

Über 100 Sportschützen messen sich beim 20. Donau-Cup

Zum ersten Mal gewinnt ein Osterhofener die Großkaliber-Wertung bei den Feuerschützen

Die Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft veranstaltete heuer bereits zum zwanzigsten Mal eines der größten Preisschießen in Bayern für Klein- und Großkaliber-Kurzwaffenschützen. Nach dem 100-Schuß-Marathon für Luftdruckwaffen war dies das zweite große Turnier innerhalb kurzer Zeit an den Osterhofener Schießständen. An zwei Tagen haben sich die niederbayerischen Sportschützen im Alfred-Sell-Schützenheim ein Stelldichein gegeben und um die beiden Donau-Cup-Trophäen und wertvolle Sachpreise gekämpft. 

Der Donau-Cup wird nur mit Klein- und Großkaliber-Sportpistolen oder -Revolver ausgetragen. Innerhalb von 120 Sekunden dürfen inklusive laden fünfzehn Schüsse abgegeben werden. Bei diesem speziellen Wertungsmodus kommt es darauf an, dass auch unter Zeitdruck die Präzision des Sportschützen nicht leiden darf. Dabei wurden in beiden Disziplinen wieder respektable Ergebnisse erzielt. Den Stellenwert dieses Turniers unterstreichen auch Deutschlands führende Fachzeitschriften für Sportschützen, Visier und Deutsches WaffenJournal. Sie unterstützten die Großveranstaltung der Osterhofener Sportschützen wieder mit Sachpreisen. Bei der stattfindenden Preisverteilung gleich im Anschluss an das Preisschießen dankte 1. Schützenmeister Jörg Boleslawsky ganz besonders Wilhelm Bauer, der vor 20 Jahren dieses Turnier initiert hatte und sich seitdem jedes Jahr als Cheforganisator um wertvolle Sachpreise und einen geregelten Ablauf kümmert.

“Der Willi”, wie er in Schützenkreisen genannt wird, teilte dieses Lob mit seinen Helfern, die ihn jedes Jahr unterstützen und bedankte sich auch bei den vielen Sponsoren, die dieses Turnier immer wieder mit Geld- oder Sachpreisen ausstatten. Auch an die Teilnehmer aus dem gesamten niederbayerischen Raum richtete er einen großen Dank für die langjährige Treue und den sportlich fairen Ablauf. Dass gerade zum 20. Jubiläum eine so große Anzahl an Sportschützen im Osterhofener Schützenheim ihr Können zeigten freue ihn ganz besonders. Ebenso freue es ihn, dass gerade zu diesem Jubiläum zum ersten Mal ein Osterhofener die Großkaliber-Wertung gewinnen konnte. Schützenmeister Jörg Boleslawsky konnte mit 92 Ringen und den besseren Deckserien die Konkurrenten auf die Plätze verweisen und die begehrte Donau-Cup-Trophäe sowie den wertvollsten Sachpreis, ein von ihm selber in seiner Eigenschaft als Goldschmied gefertigtes und gespendetes Jagdmesser, in Empfang nehmen. In seiner Freude über diesen Sieg stellte er das Messer nochmal zur Verfügung und so wurde bei der anschließenden Versteigerung ein ansehnlicher Geldbetrag in die Vereinskasse gespült. Auf die Plätze zwei und drei kamen Tobias Dadlhuber, VWS Otterskirchen, und Thorsten Köckeis, SSC Deggendorf mit ebenfalls 92 Ringen. Marco Seider und Stephan Stümpfl, beide Otterskirchen, konnten sich mit 91 und 90 Ringen gegen Rainer Blindauer, Polizeischützen Fürstenzell, 88 R, Max Peinkofer, PSSV, 88 R, Thomas Wölfl, Fürstenzell, 82 R, Christian Deisböck, FSG Osterhofen, 82 R, und Robert Tauscher, SSC Deggendorf, 81 R, durchsetzen. Insgesamt 65 Starter konnten in der Großkaliber-Wertung einen Preis mit nachhause nehmen.

Die Kleinkaliber-Wertung konnte dieses Jahr Marco Seider, WSV Otterskirchen, für sich entscheiden. Der Zweitplatzierte Stefan Krieg, GLS Neureichenau, konnte zwar ebenfalls 92 Ringe in die Scheiben stanzen, aber Seider´s bessere 91er Deckserie gab hier den Ausschlag zu seinem Titelgewinn. Platz drei erkämpfte sich mit 91 Ringen Roland Meyer, FSG Aldersbach, vor Alfred Stadler und Helmut Deisböck, beide FSG Osterhofen, Rainer Blindauer, Fürstenzell, Max Peinkofer, PSSV, Jürgen Zeindl, SLG Fürstenstein, Sebastian Barth und Max Hüttinger, beide FSG Osterhofen. In der Kleinkaliber-Wertung hatten insgesamt 34 Sportschützen die Auswahl unter den angebotenen Sachpreisen.

Den Meistpreis für den stärksten Verein konnten mit 11 Startern wie im Vorjahr die Schützen von der SLG Fürstenstein gewinnen. Alle weiteren Ergebnisse sind auf der Internetseite der Feuerschützen nachzulesen unter www.FSG-Osterhofen.de.

Schießleiter Wilhelm Bauer konnte dem Donau-Cup-Gewinner Jörg Boleslawsky die Siegertrophäe der Großkaliberschützen überreichen.
Der Vertreter der SLG Fürstenstein erhielt den Sonderpreis für den am stärksten vertretenen Verein