Bogenschützen-Abteilung weiter aktiv

Auch das naßkalte Wetter konnte die Interessenten beim 2. Bogenschießen-Schnuppertag der Feuerschützengesellschaft am Samstagvormittag nicht davon abhalten, ihre Pfeile auf die Scheiben zu schicken. Die Scheiben wurden kurzerhand in die überdachten 25-m-Schießbahnen gestellt und das Problem war gelöst. Ca. 15 Teilnehmer waren diesmal mit Neugier und Eifer dabei und die Fehlschüsse waren schon weniger als beim erstenmal. Und wenn doch mal ein Pfeil danebenging so war er diesmal leichter zu finden als im Freien im Gras.

In zwei Gruppen aufgeteilt konnten die Teilnehmer abwechselnd entweder bei Jörg Boleslawsky ihr theoretisches Wissen erweitern, während die andere Gruppe an der Schießlinie bereits an ihrer Technik arbeiten konnte und die praktischen Hilfen von Gerhard Gabriel gerne annahm. Einer der Teilnehmer war vom ersten Schnupperschießen gleich so begeistert, dass er sich bereits eine eigene Ausrüstung angeschafft hat – und konnte damit gleich seine Pfeile alle auf der Scheibe platzieren.

Am Samstag, 14.05.2022 um 10 Uhr fliegen wieder die Pfeile an der Alfred-Sell-Schießanlage (gegenüber vom Rettungszentrum). Wer Interesse hat kann gerne kostenlos und unverbindlich teilnehmen. Alter, Geschlecht und evtl. Vorkenntnisse spielen dabei keine Rolle, jeder ist willkommen, Jörg Boleslawsky stellt seine Ausrüstung wieder zur Verfügung.

Bogenschießen weckte viel Interesse bei jung und alt

Ca. 50 Interessenten ließen beim Schnuppertag der Feuerschützen die Pfeile fliegen

Einen schönen Erfolg konnten die Osterhofener Feuerschützen bei ihrem Bogenschießen-Schnuppertag verzeichnen. Ca. 50 Interessenten fanden sich am Samstagvormittag auf dem Gelände der Alfred-Sell-Schießanlage ein, um sich über die neu zu gründende Bogensport-Abteilung der Feuerschützen zu informieren. Darunter waren neben vielen Anfängern auch einige, die bereits mit dem Bogenschießen Bekanntschaft gemacht hatten und schon über Erfahrungen verfügen, die sie gerne weitergeben wollen. Schützenmeister Jörg Boleslawsky zeigte nach der notwendigen Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen etliche Tipps, die den Umgang mit Compound- und Recurvebogen erleichtern. Er gab auch bereitwillig Auskunft über das Vorhaben der FSG, den Bogensport voranzutreiben sowie über Kosten und Nutzen der verschiedensten Ausrüstungsgegenstände.

Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer etliche Pfeile auf unterschiedliche Entfernungen von der Sehne schnellen lassen. Daß der eine oder andere Pfeil neben oder über das Ziel hinausging und unauffindbar im Gras verschwand tat der Freude der Bogenschützen und der Zuschauer keinen Abbruch. Dem geübten Auge des ebenfalls anwesenden Bogenspezialisten Gerhard Gabriel, der dankenswerter Weise an diesem ersten Tag die FSG unterstützte, entging aber nicht, dass ein paar Naturtalente dabei waren, die instinktiv schon vieles richtig machten und bei denen es schade wäre, wenn sie ihr Talent nicht nutzen würden.

Auch Schützenmeister Boleslawsky nahm dies erfreut zur Kenntnis und schlug vor, sich künftig jeden Samstag ab 10 Uhr wieder zu treffen, was über 20 Teilnehmer gerne in Anspruch nehmen wollen. Aus dem Kreis der Teilnehmer sollten sich dann im Laufe der Zeit ein oder mehrere Personen bereit erklären, um die neu zu gründende Abteilung innerhalb der Feuerschützengesellschaft eigenverantwortlich zu leiten. Die Feuerschützen sind dann natürlich auch bereit, das Gelände optimal herzurichten, genügend Zielscheiben und Sportgeräte anzuschaffen und auch weitere Trainingszeiten anzubieten, mit dem Ziel, künftig auch in der Bogenschützen-Szene bei Turnieren und Meisterschaften mitzumischen. Wer also das Schnupperschießen verpaßt hat kann künftig gerne jeden Samstag von 10-12 Uhr auf dem Gelände der Alfred-Sell-Schießanlage (gegenüber vom Rettungszentrum) dazustoßen und versuchen, mit Pfeil und Bogen ins Gold zu treffen. Die dafür notwendige Ausrüstung stellt Boleslawsky kostenlos zur Verfügung.

Schnupper-Bogenschießen an der Alfred-Sell-Schießanlage

Schnupper-Bogenschießen an der Alfred-Sell-Schießanlage

Feuerschützen wollen neue Disziplin ins Programm aufnehmen

So professionell wie auf dem Foto der Deutschen Meisterin Charline Schwarz wird es zwar am Samstagvormittag beim Bogen-Schnupperschießen der Feuerschützen Osterhofen nicht aussehen, aber vielleicht findet sich ja ein Talent, das künftig Schlagzeilen macht. Bogenspezialist Gerhard Gabriel und Schützenmeister Jörg Boleslawsky wollen zumindest einmal die Grundlage für eine künftige Bogensportabteilung in der Feuerschützengesellschaft Osterhofen legen. Am Samstag von 10-12 Uhr können Interessierte jeden Alters und jeden Geschlechts, egal ob Anfänger oder schon Bogensport-Erfahrene, kostenlos und völlig unverbindlich hineinschnuppern in die Welt des Bogensports. Das Gelände an der Alfred-Sell-Schützenhalle (gegenüber vom Rettungszentrum) bietet sich dafür an, die Ausrüstung wird von Gerhard Gabriel zur Verfügung gestellt.

Ziel dieses Schnupperschießens ist es, in der Feuerschützengesellschaft eine eigene Bogensportabteilung aufzubauen, die sich aktiv an Turnieren, Wettkämpfen und Meisterschaften unter dem Dach des BSSB beteiligt. Anmeldungen für diese Schnupperstunden sind nicht nötig, wer noch nähere Informationen haben möchte, kann sich aber gerne telefonisch bei Schützenmeister Jörg Boleslawsky unter der Nr. 08547 / 913010 erkundigen.

Foto: DSB (Schützin: Charline Schwarz)

Feuerschützen ehrten die neuen Schützenkönige

Rudi Lawrenczuk, Karsten Correia, Volker Müller und Louise Boleslawsky holten sich die Titel

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Kgl. privilegierten Feuerschützengesellschaft konnte Schützenmeister Jörg Boleslawsky die Schützenkönige für das Jahr 2022 bekannt geben. Jugendkönigin wurde wieder Louise Boleslawsky, die Vinzent Müller und Martin Ameres auf die Plätze verwies. In der Disziplin Großkaliber konnte sich Volker Müller gegen seine Konkurrenten durchsetzen und den schönsten Schuß erzielen. Rudi Lawrenczuk und Jörg Boleslawsky kamen hier auf Platz zwei und drei. Mit der Königskette der Luftpistolenschützen wurde Carsten Correia geschmückt, Sebastian Barth und Rudi Lawrenczuk mußten sich hier mit der traditionellen Wurst- bzw. Breznkette zufriedengeben.

Gleich zwei Königswürden konnte Rudi Lawrenczuk in Empfang nehmen. Sowohl mit dem Luftgewehr als auch mit der Kleinkaliberpistole gelang ihm der schönste Zehner. Als Adjudanten stehen ihm mit dem Luftgewehr Karsten Correia und Jörg Boleslawsky zur Seite, mit der KK-Pistole verwies er Alfred Stadler und Jörg Boleslawsky auf die Plätze.

Die Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft war im abgelaufenen Jahr Corona-bedingt nicht so zahlreich. Boleslawsky hofft, dass sich in diesem Jahr wieder mehr Schützen dem Wettbewerb stellen können. Erfolgreichster Teilnehmer war trotz allem einmal mehr Rudi Lawrenczuk. Sowohl mit der Luftpistole (Schnitt bei zehn gewerteten Serien 359,2 Ringe) als auch dem Luftgewehr Auflage, 313,5 R, LP Auflage, 302,7 R und dem Großkaliber-Unterhebel, 144,8 R, konnte er sich mit hervorragenden Ergebnissen den Meistertitel holen, mit der KK-Sportpistole und 259,8 R gelang ihm Platz drei und in der Großkaliber-Wertung mit 343,2 R Platz 6.

Helmut Deisböck blieb mit 275 Ringen im Schnitt mit der KK-Sportpistole unangefochten Sieger, mit der GK-Pistole erzielte er 374,4 R und Platz zwei, mit 352,8 Luftpistolen-Ringen belegte er Platz drei. Jörg Boleslawsky legte mit der Großkaliber-Pistole 381,6 Ringe im Schnitt vor und war damit auch von Jochen Maier nicht zu schlagen, der mit 368 Ringen auf Platz drei landete. Sebastian Barth konnte mit 356,6 und 274,4 Ringen sowohl mit der Luftpistole als auch mit der KK-Pistole Platz zwei erkämpfen. Die Plätze zwei und fünf belegte Volker Müller, der mit dem Unterhebel und der GK-Pistole antrat und 125 R und 352 R vorweisen konnte. Jeweils Platz vier erzielte mit 253,8 und 365,8 Ringen Alfred Stadler mit der KK- und GK-Sportpistole.

Schützenmeister Boleslawsky dankte seinen Aktiven zum Schluß der Versammlung für ihren Trainingsfleiß und wünschte Gut Schuß für die bevorstehenden Niederbayerischen und Bayerischen Meisterschaften.

Stolz präsentieren die neuen Schützenkönige ihre wertvollen Königsketten: Von links Luftgewehr- und KK-Sportpistolenkönig Rudi Lawrenczuk, LP-König Karsten Correia, Jugendkönigin Louise Boleslawsky, Schützenmeister Jörg Boleslawsky, KK-Vizekönig Alfred Stadler und LP-Vizekönig Sebastian Barth.
Die besten Schützen der Feuerschützengesellschaft zeigen ihre Urkunden: Rudi Lawrenczuk und Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Jörg Boleslawsky und Jochen Maier

Feuerschützen trotz Corona mit Erfolgsbilanz

Ehrungen und erfolgreiche Saison im Rückblick bei der Jahreshauptversammlung

Eine erfreuliche Anzahl Mitglieder der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft traf sich im Alfred-Sell-Schützenheim unter der Leitung von Schützenmeister Jörg Boleslawsky zur Jahreshauptversammlung mit Ehrungen, Bekanntgabe der Vereinsmeister und Proklamation der Schützenkönige. Er freute sich ganz besonders darüber, dass sowohl stellv. Bürgermeister Konrad Breit als auch Gauschützenmeister Herbert Lang die Feuerschützen in ihren vollen Terminkalendern einplanen konnten. Auch die beiden Ehrenschützenmeister Georg Bauer und Rudi Lawrenczuk konnte Boleslawsky in der Runde begrüßen.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, insbesondere für die im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitglieder Albert Dreuse, Siegfried Clemens und Gerti Samietz,  hielt Boleslawsky Rückschau auf das abgelaufene Jahr. Wenn auch dieses Jahr wieder von Corona-Einschränkungen geprägt war, so konnten die Feuerschützen trotzdem das Beste daraus machen und sich bei Rundenwettkämpfen und Meisterschaften profilieren. Die Zahl der Vereinsaustritte konnte durch Neumitglieder kompensiert werden. Der Schützenmeister dankte in seiner Ansprache den Mitgliedern für ihre Einsatzbereitschaft sowohl bei den Wettkämpfen als auch bei der Pflege der Schießanlage und dem weitläufigen Gelände rundherum. Hier nannte er besonders Helmut und Christian Deisböck sowie Alfred Stadler und Gerhard Müller, die immer bereit sind, wenn es etwas zu tun gibt. Der 100-Schuß-Marathon mußte zwar auch diesmal als Fernwettkampf durchgeführt werden, aber der Donau-Cup konnte unter der mustergültigen Organisation von Wilhelm Bauer und seiner Mannschaft wieder erfolgreich durchgeführt werden und wurde mit einer erfreulichen Teilnehmerzahl belohnt.

Auch der Jahresbericht von Schriftführerin Barbara Löw war durch Corona minimiert. Viele Veranstaltungen mußten zwar abgesagt werden, aber bei den verbliebenen Meisterschaften und Rundenwettkämpfen haben die Osterhofener Sportschützen wieder kräftig zugeschlagen. Die Luftgewehr-Auflage-Mannschaft konnte sich in einem spannenden Schlußspurt den Meistertitel in der Gau-Oberliga sichern, die zweite Luftpistolen-Mannschaft steht vor dem letzten noch ausstehenden Wettkampf in der Gauliga I ebenfalls auf Platz eins und ist auf dem Sprung in die Gau-Oberliga. Die Großkaliber- und Unterhebel-Mannschaften wurden leider durch den Corona-bedingten Abbruch in den Bezirksligen ausgebremst, die erste Luftpistolen-Mannschaft konnte jedoch zumindest die Halbrunde absolvieren. 20 Jahre nach ihrem erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga konnten sie an die vergangenen Erfolge in der Ober- und Bayernliga anknüpfen und krönten dieses Jubiläum mit dem Meistertitel und dem Wiederaufstieg in die Niederbayernliga.

Auch bei den Gau-, Bezirks-, Bayer. bis hin zu Deutschen Meisterschaften zeigten die Osterhofener in den verschiedensten Disziplinen wieder ihr Können und brachten etliche Titel und Rekorde mit nachhause. Das Fazit der Schriftführerin war, daß die Vorstandschaft zusammen mit den Mitgliedern trotz aller Widrigkeiten mit Stolz auf das zurückliegende Vereinsjahr zurückblicken könne.

Neu im Amt des Schatzmeisters konnte Robert Heindl in seinem ersten Kassenbericht durch den Arbeitseinsatz der Mitglieder z. B. beim Donau-Cup, durch Standgebühren, Mitgliedsbeiträge, das Vereinslotto, Beitragsrückzahlung durch den Schützengau und Spenden von einem Plus in der Vereinskasse berichten. Der Verein steht auf einem stabilen finanziellen Fundament. Er bedankte sich bei seinem Vorgänger Christian Bauer, der ihn trotz Corona-Einschränkungen hervorragend in seiner neuen Aufgabe unterstützt hat. Die Kassenprüfer Gerhard Müller und Peter Niedermeier bescheinigten dem Kassier eine sorgfältige Führung der Kassengeschäfte und sprachen sich für die Entlastung der Vorstandschaft aus.

Stellv. Bürgermeister Konrad Breit sprach der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit den Dank der Stadt Osterhofen aus und beglückwünschte die Schützen zu ihren Erfolgen. Auch wenn Corona das Vereinsleben in diesen Zeiten stark beeinträchtige, so dürfe man sich davon nicht unterkriegen lassen und die Gemeinschaft und den Zusammenhalt immer wieder neu unter Beweis stellen, was die Feuerschützen hervorragend gezeigt hätten.

Gauschützenmeister Herbert Lang gratulierte in seinem Grußwort der Stadt Osterhofen zu diesem erfolgreichen und rührigen Verein. Er bedankte sich bei den Osterhofener Schützen für die stets gute Zusammenarbeit. Bei den Meisterschaften werde der Schützengau im Alfred-Sell-Schützenheim immer wieder hervorragend aufgenommen und unterstützt, so daß er immer wieder gerne nach Osterhofen komme. Er hoffe, dass auch die beiden neugewählten jungen Gau-Sportleiter auf diese bewährte Unterstützung zählen können. Lang freute sich darüber, dass die Feuerschützengesellschaft eine Erweiterung der Schießanlage auf 50 m ins Auge faßt und dann endlich wieder eine solche Anlage im Schützengau zur Verfügung stünde. Für das Vorhaben, eine Bogensportabteilung zu gründen, wünschte er den Osterhofener Schützen viel Erfolg. Für die geleistete hervorragende Arbeit im Schießsport überreichte er mehreren Mitgliedern Ehrennadeln und Urkunden des Schützengaues Vilshofen und des Bayer. Sportschützenbundes.

Anschließend konnte Gauschützenmeister Herbert Lang mit Medaillen und Urkunden die Gaumeister 2021 ehren. Insgesamt sieben Meistertitel und fünf Vizemeistertitel konnte Rudi Lawrenczuk in den verschiedensten Disziplinen erringen. Sieben erste, vier zweite und einen dritten Platz konnte Jörg Boleslawsky für sich verbuchen. Helmut Deisböck wurde zwar durch die Corona-Einschränkungen voll ausgebremst, kam aber trotzdem noch auf drei erste und zwei zweite Plätze. Weitere Gold- und Silber-Medaillen erhielten Ludwig Ottomanow, Robert Heindl, Wilhelm Bauer, Alfred Stadler, Sebastian Barth, Volker Müller und Helmut Macher. Mit der Ehrung der Vereinsmeister und der Proklamation der neuen Schützenkönige, über die an anderer Stelle berichtet wird, beendete Boleslawsky die diesjährige Jahreshauptversammlung.

Mit Ehrennadeln und Urkunden dankte Gauschützenmeister Herbert Lang folgenden Schützen für ihre herausragende Arbeit um den Schießsport: von links: Karsten Correia, Markus Weingärtner, Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Gerhard Müller und Alfred Stadler.
Die erfolgreichsten Schützen bei den diesjährigen Gaumeisterschaften: von links Rudi Lawrenczuk, Helmut Deisböck, Sebastian Barth, Alfred Stadler, Jörg Boleslawsky, Helmut Macher, Robert Heindl und Wilhelm Bauer