Feuerschützen ehrten ihre neuen Schützenkönige

Wilhelm Bauer, Rudi Lawrenczuk, Christian und Helmut Deisböck hatten die besten Treffer

Die Weihnachtsfeier mit Proklamation der neuen Schützenkönige war nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder einmal der letzte Höhepunkt und der Abschluss des Vereinsjahres bei der Feuerschützengesellschaft Osterhofen. 1. Schützenmeister Jörg Boleslawsky freute sich in seiner Begrüßung über das gut besetzte Schützenheim und begrüßte ganz besonders die beiden Ehrenschützenmeister Georg Bauer und Rudi Lawrenczuk im Kreis der Gäste. Bei seinem Dank an alle Helfer, die das ganze Jahr über mit unzähligen Handgriffen dafür sorgen, dass neben den wöchentlichen Trainingsabenden die vielen Wettkampf- und Meisterschaftstermine so reibungslos durchgeführt werden konnten, erwähnte er auch Vicky und Christian Bauer, die mit ihren Dekorationskünsten das Schützenheim in weihnachtliche Atmosphäre tauchten.

Mit einer familiären Weihnachtsfeier und der Ehrung der Schützenkönige wollen die Feuerschützen traditionell einen Abend im Schützenheim ohne Wettkampfstreß feiern. Begonnen wurde die Feier mit einem schmackhaften gemeinsamen Essen. Anschließend hatte Markus Weingärtner in Gestalt des Hl. Nikolaus viel Lob für die Schützenmitglieder, die nicht nur in unzähligen Wettkämpfen bis hin zu Bayerischen und Deutschen Meisterschaften und in allen möglichen Disziplinen viele Siege eingefahren haben, sondern auch beim Bürgerfest-Losstand, bei überörtlichen Preisschießen und beim Bürgerfest-Umzug eine gute Figur abgegeben hatten. Auch beim Betrieb der Schießanlage und den veranstalteten eigenen Turnieren zeigten die Mitglieder enormen Zusammenhalt und so können die Feuerschützen wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Lediglich die mangelnde Bereitschaft zur Übernahme der Standaufsicht war im Goldenen Buch negativ vermerkt. Das müsse wieder besser werden, so der Nikolaus, sonst müßte bei seinem nächsten Besuch der Krampus seine Rute schwingen. Mit kleinen Präsenten für die Kinder der Schützenfamilie und den besten Wünschen für ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest verabschiedete sich der Hl. Nikolaus.

Mit der Übergabe der Ehrentafeln des Schützenbezirkes Niederbayern an die erfolgreichsten Osterhofener Mannschaften und Einzelschützen bei den Bezirks-Rundenwettkämpfen begann Boleslawsky zusammen mit seinem Stellvertreter Helmut Deisböck den Reigen der Ehrungen. Ein besonderes Geschenk der Feuerschützen zur Geburt einer Tochter erhielt auch Schützenkamerad Jochen Maier. Die Bekanntgabe und Ehrung der Schützenkönige für das Jahr 2023 war dann der Höhepunkt dieser Weihnachtsfeier. Mit nur zwei Schüssen in jeder Disziplin werden bei den Feuerschützen seit jeher die Könige ermittelt.

Mit dem Luftgewehr sorgte diesmal Wilhelm Bauer für die größte Überraschung und konnte dafür unter anhaltendem Applaus die prächtige Schützenkette in Empfang nehmen. Als eigentlich eingefleischter Großkaliberschütze zauberte er einen 52,9-Teiler auf die Scheibe und verwies Jürgen Grimm, 322,6-T, und Andreas Seitz, 518,8-Teiler auf die Plätze zwei und drei.

Mit der Luftpistole konnte sich einmal mehr der Senior vor den Jungen platzieren, Rudi Lawrenczuk erhielt für seinen 497-Teiler die wertvolle Schützenkette, Karsten Correia, 528-T, und Sebastian Barth, 952-T, mußten sich mit der Wurst- bzw. Breznkette begnügen. Die Klein- und Großkaliber-Königswürde ging in den Besitz der Familie Deisböck über. Mit der KK-Pistole siegte Christian Deisböck vor Rudi Lawrenczuk und Karsten Correia. Vater Helmut Deisböck sicherte sich mit dem schönsten Großkaliber-Zehner den Königstitel, während sich Robert Heindl und Anton Hexamer für ihre Zehner mit Wurst- und Breznkette zufrieden geben mußten.

Die Verteilung der mitgebrachten Weihnachtspäckchen war der Schluß des offiziellen Teils dieses harmonischen Abends. Als erster hatte Helmut Macher die Qual der Wahl. Harry Herforth, Alfred Stadler, Karsten Correia, Helmut Deisböck, Georg Bauer, Desiree Weingärtner, Rudi Lawrenczuk, Vicky Bauer, Anton Hexamer und Natalie Obendorfer konnten neben zehn weiteren Gewinnern als nächste aus dem prall gefüllten Gabentisch auswählen.

Mit den besten Wünschen für ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr verabschiedete Schützenmeister Boleslawsky das Schützenjahr 2022, wünschte den Feuerschützen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und auch für das nächste Jahr allezeit Gut Schuß.

Die neuen Könige der Feuerschützengesellschaft Osterhofen, von links Luftpistole Rudi Lawrenczuk, Großkaliber Helmut Deisböck, Luftgewehr Wilhelm Bauer und Kleinkaliber Christian Deisböck Mit den Ehrentafeln für die Einzel- und Mannschaftsleistungen bei den Rundenwettkämpfen des Schützenbezirks Niederbayern in den Disziplinen Luftpistole, KK-Sportpistole, GK-Sportpistole und Unterhebel B wurden Helmut Deisböck, Rudi Lawrenczuk, Robert Heindl und Jörg Boleslawsky ausgezeichnet.

Feuerschützen feiern wieder gemeinsam Weihnachten

Ehrung der neuen Schützenkönige – Hl. Nikolaus besucht familiäre Weihnachtsfeier

Die Weihnachtsfeier mit Bekanntgabe der neuen Schützenkönige ist jedes Jahr einer der Höhepunkte im Vereinsjahr der Feuerschützengesellschaft. Nachdem diese jetzt zwei Jahre hintereinander wegen der Corona-Einschränkungen nicht abgehalten werden konnte freuen sich die Mitglieder umso mehr, dass sie am heutigen Samstag ab 18.30 Uhr endlich wieder gemeinsam im Alfred-Sell-Schützenheim feiern können. Das Programm sieht vor, dass nach einem gemeinsamen Festessen der Hl. Nikolaus der Schützenfamilie seinen Besuch abstattet, an die aktiven Schützen Lob und Tadel und an die Schützenjugend Gabenteller verteilt. Nach der Proklamation der neuen Schützenkönige und weiterer Ehrungen bildet die Vortelvergabe den Abschluss dieses Vereinsabends, der einmal ganz ohne Schießen und Wettkampfstreß abgehalten wird. Wer an der Vortelvergabe teilnehmen will muß ein verpacktes Geschenk im Mindestwert von 10,- € mitbringen.

Bevor aber am Abend gefeiert werden kann, wird ab 13 Uhr noch einmal gekämpft. Die Georg-Bauer-Schießanlage ist einmal mehr Austragungsort der Gaumeisterschaften des Schützengaues Vilshofen. Am Samstag ab 13 Uhr startet die Disziplin Großkaliber Kombi und am Sonntag ab 10 Uhr gehen die Schützen in der einen Schießbahn mit dem Unterhebel C auf die Jagd nach den Klappscheiben, während die Vorderladerschützen die andere Schießbahn wieder kräftig einnebeln werden. Die Osterhofener Sportschützen würden sich freuen, wenn sie auch bei diesen drei Disziplinen weiter auf der Siegerstraße bleiben und in die verdiente Winterpause gehen könnten, nachdem sie bei den bereits durchgeführten Klein- und Großkaliber-Disziplinen, in denen sie bisher antraten, alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gab.

Das Samstag-Training der Bogenschützen wird wegen der Gaumeisterschaft wieder auf 10 Uhr vorverlegt.

Bayerischer Vizemeister

Auch heuer wurden die erfolgreichsten Starter und Starterinnen des
Schützenbezirks Niederbayern in einer Feier geehrt. Helmut Deisböck wurde dabei für seine 530 Ringe in der Disziplin Zentralfeuer .30/.38 ausgezeichnet, die ihm den Titel Bayer. Vizemeister einbrachten.

Osterhofener Bogenschützen im Winterquartier

Feuerschützen holen erste Titel bei den Gaumeisterschaften

Das naßkalte Herbstwetter hat die neugegründete Bogenschützen-Abteilung der FSG Osterhofen veranlaßt, in ihr Winterquartier in der Alfred-Sell-Schützenhalle umzuziehen. Zwischenzeitlich wurden weitere Scheiben-Auflagen angefertigt, um auch in den Wintermonaten vom Wetter geschützt das Training auf 18-m-Bahnen fortzusetzen. Die 25-m-Schießanlage der normalerweise von Klein- und Großkaliberschützen genutzten Anlage bietet reichlich Platz dafür. Mittlerweile zeigt das regelmäßige Training auch erste Erfolge, die Pfeil-Gruppen auf den Schießscheiben werden schon enger.

Auch die kürzlich auf der Bogenschießanlage in Aicha v. Wald durchgeführten Gaumeisterschaften auf der 18- und 50-m-Distanz konnten schon eine Osterhofener Beteiligung verzeichnen. Der bereits in vielen anderen Disziplinen wettkampferprobte Rudi Lawrenczuk wagte es als erster, sich mit den langjährigen Bogenschützen aus Aicha v. W., Kirchberg und Vilshofen zu messen. Seine Ergebnisse waren zwar noch unter dem Motto „Dabeisein ist alles“ angesiedelt, aber die erste Teilnahme an Bogenschieß-Meisterschaften war ja auch eher zum Erfahrungen-sammeln gedacht und ist sicher hilfreich für die weitere Entwicklung der Bogensport-Abteilung.

Jeden Samstag ab 13 Uhr fliegen die Pfeile im Alfred-Sell-Schützenheim gegenüber vom Rettungszentrum. Jeder, der Interesse hat kann gerne kostenlos und unverbindlich teilnehmen. Alter, Geschlecht und evtl. Vorkenntnisse spielen dabei keine Rolle, jeder ist willkommen. Ausrüstung ist vorhanden und steht kostenlos zur Verfügung.

Bei den Gaumeisterschaften des Schützengaues Vilshofen, die kürzlich auf der Schießanlage der Schloßbergschützen in Winzer ausgetragen wurden, konnten sich die Osterhofener Schützen bestens in Szene setzen. In allen Disziplinen und Klassen, in denen sie antraten, holten sie den Meistertitel. Mit dem KK-Gewehr 100 m Auflage belegten Jörg Boleslawsky und Volker Müller in ihrer Klasse mit 281 und 255 Ringen Platz eins und zwei. Helmut Deisböck gewann in der Sen. II mit 289 R. Das Maß aller Dinge war hier aber auch dieses Jahr wieder Rudi Lawrenczuk. Trotz massiver Waffenstörung gleich am Anfang seiner Wettkampfserie, die dankenswerterweise nur durch den beherzten Einsatz von Büchsenmacher Manfred Mönck repariert werden konnte, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit 300 von 300 möglichen Ringen konnte er seine Gaumeisterschafts-Rekordergebnisse der letzten Jahre wiederholen.

Mit dem KK-Gewehr 50 m Auflage Seniorenklasse I gewann Jörg Boleslawsky vor Volker Müller, 257 und 234 Ringe. Die Klasse II gewann Helmut Deisböck mit 274 R und in der Klasse Senioren III steigerte Rudi Lawrenczuk die Bestmarke auf 292 Ringe.

Auch mit dem Großkaliber-Unterhebelrepetierer konnte Lawrenczuk wieder die besten Schüsse platzieren. Mit hervorragenden 150 Ringen verwies er Volker Müller, 137 R, und Jörg Boleslawsky, 129 R., auf die Plätze zwei und drei.