Bayerischer Vizemeister

Auch heuer wurden die erfolgreichsten Starter und Starterinnen des
Schützenbezirks Niederbayern in einer Feier geehrt. Helmut Deisböck wurde dabei für seine 530 Ringe in der Disziplin Zentralfeuer .30/.38 ausgezeichnet, die ihm den Titel Bayer. Vizemeister einbrachten.

Osterhofener Bogenschützen im Winterquartier

Feuerschützen holen erste Titel bei den Gaumeisterschaften

Das naßkalte Herbstwetter hat die neugegründete Bogenschützen-Abteilung der FSG Osterhofen veranlaßt, in ihr Winterquartier in der Alfred-Sell-Schützenhalle umzuziehen. Zwischenzeitlich wurden weitere Scheiben-Auflagen angefertigt, um auch in den Wintermonaten vom Wetter geschützt das Training auf 18-m-Bahnen fortzusetzen. Die 25-m-Schießanlage der normalerweise von Klein- und Großkaliberschützen genutzten Anlage bietet reichlich Platz dafür. Mittlerweile zeigt das regelmäßige Training auch erste Erfolge, die Pfeil-Gruppen auf den Schießscheiben werden schon enger.

Auch die kürzlich auf der Bogenschießanlage in Aicha v. Wald durchgeführten Gaumeisterschaften auf der 18- und 50-m-Distanz konnten schon eine Osterhofener Beteiligung verzeichnen. Der bereits in vielen anderen Disziplinen wettkampferprobte Rudi Lawrenczuk wagte es als erster, sich mit den langjährigen Bogenschützen aus Aicha v. W., Kirchberg und Vilshofen zu messen. Seine Ergebnisse waren zwar noch unter dem Motto „Dabeisein ist alles“ angesiedelt, aber die erste Teilnahme an Bogenschieß-Meisterschaften war ja auch eher zum Erfahrungen-sammeln gedacht und ist sicher hilfreich für die weitere Entwicklung der Bogensport-Abteilung.

Jeden Samstag ab 13 Uhr fliegen die Pfeile im Alfred-Sell-Schützenheim gegenüber vom Rettungszentrum. Jeder, der Interesse hat kann gerne kostenlos und unverbindlich teilnehmen. Alter, Geschlecht und evtl. Vorkenntnisse spielen dabei keine Rolle, jeder ist willkommen. Ausrüstung ist vorhanden und steht kostenlos zur Verfügung.

Bei den Gaumeisterschaften des Schützengaues Vilshofen, die kürzlich auf der Schießanlage der Schloßbergschützen in Winzer ausgetragen wurden, konnten sich die Osterhofener Schützen bestens in Szene setzen. In allen Disziplinen und Klassen, in denen sie antraten, holten sie den Meistertitel. Mit dem KK-Gewehr 100 m Auflage belegten Jörg Boleslawsky und Volker Müller in ihrer Klasse mit 281 und 255 Ringen Platz eins und zwei. Helmut Deisböck gewann in der Sen. II mit 289 R. Das Maß aller Dinge war hier aber auch dieses Jahr wieder Rudi Lawrenczuk. Trotz massiver Waffenstörung gleich am Anfang seiner Wettkampfserie, die dankenswerterweise nur durch den beherzten Einsatz von Büchsenmacher Manfred Mönck repariert werden konnte, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit 300 von 300 möglichen Ringen konnte er seine Gaumeisterschafts-Rekordergebnisse der letzten Jahre wiederholen.

Mit dem KK-Gewehr 50 m Auflage Seniorenklasse I gewann Jörg Boleslawsky vor Volker Müller, 257 und 234 Ringe. Die Klasse II gewann Helmut Deisböck mit 274 R und in der Klasse Senioren III steigerte Rudi Lawrenczuk die Bestmarke auf 292 Ringe.

Auch mit dem Großkaliber-Unterhebelrepetierer konnte Lawrenczuk wieder die besten Schüsse platzieren. Mit hervorragenden 150 Ringen verwies er Volker Müller, 137 R, und Jörg Boleslawsky, 129 R., auf die Plätze zwei und drei.

Markus Schillinger und Roland Meyer Gewinner beim Donau-Cup

60 Teilnehmer beim 23. Klein- und Großkaliber-Preisschießen der Feuerschützen Osterhofen

Die Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft veranstaltete heuer bereits zum 23. mal eines der größten Preisschießen in Bayern für Klein- und Großkaliber-Kurzwaffenschützen. Nach dem 100-Schuß-Marathon für Luftdruckwaffen war dies das zweite große Turnier innerhalb kurzer Zeit an den Osterhofener Schießständen. An zwei Tagen haben sich die niederbayerischen Sportschützen im Alfred-Sell-Schützenheim ein Stelldichein gegeben und um die beiden Donau-Cup-Trophäen und wertvolle Sachpreise gekämpft. 

Der Donau-Cup wird nur mit Klein- und Großkaliber-Sportpistolen oder -Revolver ausgetragen. Innerhalb von 120 Sekunden dürfen inklusive laden fünfzehn Schüsse abgegeben werden. Bei diesem speziellen Wertungsmodus kommt es darauf an, dass auch unter Zeitdruck die Präzision des Sportschützen nicht leiden darf. Dabei wurden in beiden Disziplinen wieder respektable Ergebnisse erzielt. Den Stellenwert dieses Turniers unterstreichen auch Deutschlands führende Fachzeitschriften für Sportschützen, Visier und Deutsches WaffenJournal. Sie unterstützten die Großveranstaltung der Osterhofener Sportschützen wieder mit Sachpreisen. Bei der stattfindenden Preisverteilung gleich im Anschluss an das Preisschießen dankte Schützenmeister Jörg Boleslawsky, der dieses Jahr in der GK-Wertung außer Konkurrenz mitgeschossen hatte, den fleißigen Vereinsmitgliedern für die Organisation und den reibungslosen Ablauf. Insbesondere dankte er Cheforganisator Wilhelm Bauer für seine unermüdlichen Vorbereitungen. Leider konnte Bauer am Turnier selber zum erstenmal in den 23 Jahren wegen Corona nicht anwesend sein. Die Anwesenden wünschten ihm aber per Videoschaltung baldige Genesung. Auch für die Teilnehmer hatte Boleslawsky ein lobendes Wort für das sportlich faire Verhalten. Bevor die Sieger geehrt wurden enthüllte Boleslawsky unter großem Applaus der Anwesenden die von Patrick Maidl kreativ angefertigte Donau-Cup-Schützenscheibe, auf der bereits die Namen der Gewinner aus den letzten 23 Jahren verewigt sind.

Den Donau-Cup der Großkaliberschützen und einen wertvollen Sachpreis konnte Markus Schillinger von der FSG Osterhofen gewinnen. Mit 87 Ringen und der besseren 62er Deckserie konnte er die Verfolger Manfred Stockinger, GLS Neureichenau, 87 und 60 Ringe, sowie Max Peinkofer, PSSC Fürstenzell, 86 R, in Schach halten. Alfred Stadler, ebenfalls FSG Osterhofen, platzierte sich mit 82 R vor seinen Vereinskameraden Volker Müller, 81 R, und Robert Heindl, 77 R. Die weiteren Preisträger Franz Zellner, Egglham, 76 R, Anton Hexamer, 71 R, Rudi Lawrenczuk und Helmut Deisböck, mit 70 R, alle Osterhofen, konnten neben 38 weiteren Großkaliberschützen wertvolle Sachpreise in Empfang nehmen.

Die Kleinkaliber-Wertung konnte Roland Meyer von der FSG Aldersbach mit hervorragenden 94 Ringen souverän für sich entscheiden. Mit Platz zwei und 89 Ringen mußte sich diesmal der Mehrfachsieger Franz Zellner, Egglham, geschlagen geben. Auf Platz drei schoß sich Jörg Boleslawsky, Osterhofen, mit 82 Ringen, vor Pavel Skopovy, Pilsen, 81 R, Jakob Meyer, Aldersbach, 59/36 R, Mathias Maierhofer, Egglham, 59/29 R, Manfred Stockinger, 53 R, und Sabine Fürst, beide GLS Neureichenau, 44 R, Julia Pickl, Egglham, 42 R, und Gerald Pirkl, Osterhofen, 36 Ringe. In der KK-Wertung konnten sich insgesamt 21 Schützen über einen Sachpreis freuen. Den Meistpreis für den stärksten Verein konnten mit 11 Startern diesmal die Grenzlandschützen Neureichenau gewinnen.

137 Teilnehmer aus nah und fern beim 100-Schuß-Marathon

Gauliga-Schützen und Bayer. Meister nebeneinander am Start – Weiteste Anreise ca. 400 km – Ältester Teilnehmer mit 93 Jahren

An sechs Tagen kämpften wieder Sportschützen aus allen Alters- und Leistungsklassen beim siebzehnten 100-Schuß-Marathon der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Osterhofen mit Luftgewehr und Luftpistole um Pokale und Geldpreise. Jung und alt, Gauligaschützen und Bayer. Meister aus nah und fern stellten an den zwanzig Schießständen der FSG Osterhofen einträchtig nebeneinander ihre Konzentration und Kondition auf den Prüfstand.

1. Schützenmeister Jörg Boleslawsky blickte bei der Siegerehrung, nur zwei Stunden nach dem letzten Schuß, auf ein vollbesetztes Schützenheim. Nach dem Dank an alle Teilnehmer für ihr sportlich faires Verhalten und den Glückwünschen für zahlreiche hervorragende Leistungen dankte er auch der Stadt Osterhofen für die Unterstützung und natürlich seinen fleißigen Vereinsmitgliedern, die diesen Wettkampf wieder in der gewohnt zuverlässigen Art organisiert und reibungslos abgewickelt hatten.

Mit 137 Sportschützen aus 29 Vereinen zog dieses Turnier nach zwei Jahren Corona-Pause wieder Schützen aus nah und fern nach Osterhofen. Sie nutzten im Alfred-Sell-Schützenheim die Möglichkeit der turniermäßigen Wettkampfvorbereitung und der Überprüfung des eigenen Leistungsstandes kurz vor Beginn der neuen Rundenwettkampfsaison. Auch wenn die Teilnehmerzahl diesmal etwas geringer ausfiel als in den Vorjahren, so ließen die Ergebnisse der Teilnehmer und die reibungslose Abwicklung, die die Feuerschützen Osterhofen gewährleisteten, dieses Turnier wieder zu einem vollen Erfolg sowohl für den Schießsport als auch für die Beteiligten werden, so Boleslawsky.

Unter dem Applaus der Anwesenden gratulierte er allen Teilnehmern, dass sie sich der Herausforderung gestellt und diesen Marathon durchgestanden haben. Er dankte ganz besonders den Unteriglbacher Schützen, insbesondere deren Schützenmeister Hartmut Roitner und Sportleiterin Martina Fischer. Die beiden haben es geschafft, daß sich wieder 13 Unteriglbacher an diesem Turnier beteiligten und die Adlerschützen damit wieder einmal den Meistpreis, dieses Jahr in Form eines großen Pokales, gewinnen konnten.

Zusammen mit seinem Stellvertreter Helmut Deisböck übergab Boleslawsky die Pokale an die Gewinner der einzelnen Wertungsklassen:

In der Damenklasse Luftpistole konnte Daniela Wetzl von der FSG Landau mit 818 Ringen den Siegerpokal in Empfang nehmen, gefolgt von Manuela Degenhart, Unteriglbach, 800 R, und Louise Boleslawsky, Osterhofen, 730 Ringe..

Die Damen-Altersklasse gewann mit 891 Ringen Karin Poxleitner von den Donauschützen Windorf, gefolgt von Ina Tunkel-Seyler, Schöllkrippen, 871 R, und Bianka Stockner, SG Landau, 832 Ringe.

Den Sieg in der LP-Schützenklasse sicherte sich dieses Jahr Johannes Schauer, Unteriglbach, der kurz vor Schluß noch mit 923 Ringen Christian Deisböck, Osterhofen, 906 R, von Platz eins verdrängen konnte. Dritter wurde Roland Meyer, ebenfalls Unteriglbach, mit 900 Ringen.

Die LP-Altersklasse sah Christian Lichtenegger von der HSG Regensburg mit 932 Ringen als Sieger, Christian Sonnleitner, Unteriglbach, und Reinhold Christ, Tabertshausen, folgten mit 907 und 899 Ringen auf Platz zwei und drei.

Hart umkämpft war die Seniorenklasse Luftpistole, doch Rudi Lawrenczuk, FSG Osterhofen, konnte seinen Sieg von 2019 wiederholen und setzte sich mit starken 930 Ringen vor Fritz Lubitz, FSG Landau, 927 R, und seinen Vereinskameraden Ludwig Ottomanow, 921 Ringe.

In der Seniorenklasse Luftpistole Auflage zeigte der extra aus der Nähe von Villach angereiste Rony Egger einmal mehr seine Extraklasse. 92 mal traf er die Zehn und mit nur acht Neunern kam er auf ein Gesamtergebnis von sagenhaften 1040,7 Ringen für die Hubertusschützen Böhmzwiesel. Mit 1006,9 und 999,6 Ringen mußten sich Rudi Lawrenczuk, Osterhofen, und Bernd Steglich, ebenfalls Böhmzwiesel, mit den Plätzen zwei und drei zufriedengeben.

Der Sieg in der Luftgewehr-Jugendklasse ging in diesem Jahr an Carolin Schmid, Altbayern Fischerdorf. 903 Ringe stanzte sie bei ihrem ersten 100-Schuß-Turnier in die Scheiben. Auch Cornelia Orthuber, Scheunöd, und Madeleine Poxleitner, Windorf, waren zum erstenmal dabei und sicherten sich mit 895 und 888 Ringen die weiteren Pokale.

In der jedes Jahr hart umkämpften Luftgewehr-Damenklasse meldete sich nach mehrjähriger Abstinenz Sarah Berthold, Isarschützen Plattling, mit hervorragenden 965 Ringen eindrucksvoll an den Schießständen zurück. Knapp am Siegerpokal vorbeigeschrammt ist Stefanie Kagleder, Emmersdorf, mit ebenfalls hervorragenden 961 Ringen, gefolgt von Martina Fischer, Unteriglbach, 924 Ringe.

Den Siegerpokal in der Luftgewehr Damen-Altersklasse holte sich Petra Ronsch aus Neukirchen mit 949 Ringen.

In der Schützenklasse Herren konnte Thomas Hanuss, Kirchberg, mit 966 Ringen seine Gegner Emanuel Frey, 960 R, und Roland Meyer, beide Emmersdorf, 952 R in Schach halten.

In der Luftgewehr Herren-Alterklasse wurde Christian Sonnleitner, Emmersdorf, für seine 958 Ringe mit dem Siegerpokal belohnt, Werner Maier, Emmersdorf, und Christian Kalhammer, Unteriglbach, erzielten 949 und 944 Ringe.

Einmal mehr konnte sich in der Luftgewehr Seniorenklasse Elfriede Huber von der HSG Regensburg mit 897 Ringen gegen die Konkurrenten Hans Peschl, Fischerdorf, 852 R, und Johann Erndl, Wildschützen Thundorf, 838 R, durchsetzen.

In der Disziplin Luftgewehr Senioren aufgelegt ging es trotz Zehntelwertung ganz eng zu. Mit 1052,3 Ringen konnte Rudi Lawrenczuk, Osterhofen, neben seinem Luftpistolen-Sieg seinen zweiten Siegerpokal in Empfang nehmen. Knapp geschlagen geben mußten sich Regina Schlager, SV Untergriesbach-Grub mit 1050,2 R, und Franz Peter, SV Hutthurm, der 1046,9 R erzielte.

Für Willi Höfler von den Hubertusschützen Böhmzwiesel reichte es zwar nicht für einen Podestplatz in der LP-Auflagewertung, aber mit seinen 93 Jahren erhielt er den Sonder-Pokal für den ältesten Teilnehmer an diesem Turnier. Höfler machte eindrucksvoll deutlich, dass es bei den Sportschützen bis ins hohe Alter möglich ist, Ehrgeiz und Wettkampfwillen zu zeigen.

Den Sonderpokal für die weiteste Anreise erhielten Ina und Mirko Seyler, die wieder einmal extra für dieses Turnier aus der Nähe von Hanau über 400 km angereist waren.

In der Luftpistolen-Mannschaftswertung wurden die fünf besten Schützen eines Vereines gewertet. Das beste Ergebnis erzielte die FSG Osterhofen mit 4550 Ringen vor den Adlerschützen Unteriglbach, 4510 R, der FSG Landau, 4404 R, den Bayerwaldschützen Eging, 4277 R, und Osterhofen II, 4029 Ringe.

Die Luftgewehr-Mannschaftswertung gewannen einmal mehr die Bräuschützen Emmersdorf, die 4780 Ringe vorweisen konnten, dahinter platzierten sich die Schützen der Wolfachtaler Sammarei mit 4635 R, die jungen Schützen des SV Scheunöd-Holzkirchen, 4352 R, und Altbayern Fischerdorf, 4263 Ringe.

In der Mannschaftswertung Luftgewehr Auflage konnten die Sportschützen Untergriesbach-Grub das Kunststück vollbringen und mit exakt demselben Ergebnis von 5162,6 Ringen ihren Erfolg von 2019 wiederholen. Die FSG Vilshofen gewann mit 5098,3 Ringen den zweiten Pokal.

Die Mannschaftswertung Luftpistole Auflage gewannen die Hubertusschützen Böhmzwiesel mit 4805,7 Ringen vor den Osterhofener Gastgebern, 4662,3 Ringe.

Satte Geldpreise bei diesem 100-Schuß-Turnier gab es in den Blattlwertungen zu gewinnen. Hundert Euro in bar waren hier als erste Preise für die besten Glücksschüsse sowohl für die Freihandschützen als auch für die Auflageschützen ausgesetzt. Extrem eng war es bei den Auflageschützen. Über die zwei besten Glücksschüsse des gesamten Turniers konnten sich die Auflagegewehrschützen Johann Strell, Buchet-Weng, und Franz Peter, Hutthurm, freuen. Beide konnten einen 2,0-Teiler auf der Scheibe platzieren, mit einem zusätzlichen 4,0-Teiler hatte Strell jedoch das bessere Deckblattl vor Peter, der noch einen 10-Teiler im Petto hatte. Ingrid Wichert, Unteriglbach, 2,4-T, nochmal Johann Strell, diesmal mit der Luftpistole, 2,8-T, Michael Mader, Greising, 3,0-T, Heidrun Kisslinger, Straßkirchen, 5,0/11,0-T, Regina Schlager, Untergriesbach, 5,0/16,0-T, Robert Kisslinger, 5,0/17-T, Alfred Stadler, Osterhofen, 6,1-T, und Rony Egger, Böhmzwiesel, 6,8-Teiler konnten sich mit weiteren zehn Preisträgern über Geldpreise freuen.

Bei den Freihandschützen konnte Werner Maier Unteriglbach, wieder einmal sein Blattlglück unter Beweis stellen. Mit einem 4,4-T verwies er Julia Körner, Scheunöd, 5,0-T, auf Platz zwei, die wiederum ihre Mannschaftskollegin Larissa Höng, 8,0-T, in Schach halten konnte. Die weiteren Preisträger waren Christian Deisböck, Osterhofen, 8,3-T, Markus Petermüller, Neukirchen, 10-T, Anja Schrönghammer, Schöllnach, 11-T, Thomas Hanuss, Kirchberg, 12/24-T, Sebastian Barth, Osterhofen, 12/40,3-T, Ramona Barth, Schöllnach, 13/29-T, und Markus Zinnbauer, Thundorf, 13/41-T. Hier konnten noch 30 weitere Preisträger Geldpreise mit nachhause nehmen.

Eigentlich ist es bei den Sportschützen eher ungewöhnlich, dass sie ihren Sport sowohl mit Kurz- als auch mit Langwaffen betreiben. Umso mehr beeindrucken besonders die Schützen, die bei diesem sowieso schon anstrengenden 100-Schuß-Marathon sowohl mit der Luftpistole als auch mit dem Luftgewehr immer wieder ihre Treffsicherheit in beiden Disziplinen unter Beweis stellen.

Für die Marathon-Kombiwertung, Luftgewehr und Luftpistole zusammen gewertet, hatte die Stadt Osterhofen drei Porzellan-Löwen zur Verfügung gestellt. Sieger dieses 200-Schuß-Marathons der Freihand-Schützen war diesmal Christian Sonnleitner, Emmersdorf, der mit insgesamt 1865 Ringen den Sieger aus 2019 Roland Meyer, FSG Aldersbach, 1825 R, auf Platz zwei verweisen konnte. Werner Maier, ebenfalls Emmersdorf, wurde wie 2019 dritter, vor Mario Krinninger, SV Scheunöd, 1670 Ringe.

Ebenfalls drei Porzellan-Löwen standen für die Sieger der Kombiwertung bei den Auflage-Schützen zur Verfügung. Als bester Auflage-Kombischütze behauptete sich Rony Egger, der mit seinem LP-Ergebnis die Latte unerreichbar hoch hängte und mit 2078,4 Ringen Rudi Lawrenczuk, 2059,2 R, und Helmut Deisböck, beide FSG Osterhofen, 2006,5 R, auf die Plätze verwies. – Alle Ergebnisse sind unter www.FSG-Osterhofen.de nachzulesen.

Boleslawsky dankte zum Abschluß der Siegerehrung nochmal allen Teilnehmern für den sportlich und fair ausgetragenen Wettkampf und den harmonischen Ablauf sowie den Helfern für ihren tatkräftigen und zuverlässigen Einsatz und wünschte allen Teilnehmern Gut Schuß für die bevorstehende Rundenwettkampf-Saison und die restlichen Deutschen Meisterschaften, die demnächst noch in Hannover und Dortmund stattfinden.

Am kommenden Samstag und Sonntag herrscht schon wieder Hochbetrieb an den Osterhofener Schießständen, wenn eine Auswahlmannschaft aus Pilsen mit Luft- und Sportpistole gegen die besten Schützen aus dem Schützengau Vilshofen antritt. Am 7. und 8. Oktober gibt es dann nochmal großen Andrang im Alfred-Sell-Schützenheim. Hier werden zum alljährlichen Klein- und Großkaliber-Donau-Cup erneut Sportschützen aus ganz Niederbayern erwartet.

Freudige Gesichter bei den Luftgewehrschützen – wenn die Anstrengung eines 100-Schuß-Turnieres vorbei ist und mit einem Pokal belohnt wird
Die besten Luftpistolen-Schützen mit ihren verdient gewonnenen Pokalen
Die besten Schützen in der Kombiwertung Luftgewehr und Luftpistole. Von links: Rudi Lawrenczuk, Rony Egger, Roland Meyer, Alois Sonnleitner, Schützenmeister Jörg Boleslawsky, Johann Strell und Helmut Deisböck